Der wahre Geist von Weihnachten Posaunenchor Melle-Oldendorf mit stimmungsvollen Adventskonzert


ckel Oldendorf. Beim Adventskonzert des Posaunenchors Oldendorf in der Marienkirche in Oldendorf war am Sonntag die „Stille Nacht“ das Thema. In der voll besetzten Kirche genossen die Besucher einen besinnlichen Abend zur Einstimmung auf die folgenden Festtage.

Dieses Jahr gestalteten neben dem organisierenden Posaunenchor unter der Leitung von Birgit Wierspecker, der Marienchor Oldendorf, der MGV Ober- und Niederholsten sowie die Solistinnen Heidrun Irmert und Conny Rutsch das Konzert.

Meditative Gedanken

Pastor Ralf Halbrügge übernahm nach dem Eingangsstück des Posaunenchors die Begrüßung. Es sei ja einigermaßen ausverkauft, erklärte er zur Belustigung der Anwesenden. Er dankte allen Mitwirkenden und zitierte Calvin Coolidge, den 30. amerikanischen Präsidenten: Weihnachten sei eine Gefühlslage. „Frieden und Wohlwollen in seinem Herzen zu halten, freigiebig mit Barmherzigkeit zu sein, das heißt, den wahren Geist von Weihnachten in sich zu tragen.“

Er hoffe, dass alle vom weihnachtlichen Geist erreicht würden. Im Anschluss spielten und sangen der Posaunenchor, der von Hildrun Balz geleitete Marienchor, der MGV unter der Leitung von Rebecca Stelzl sowie die Solisten im Wechsel. Zum Anfang und Ende des Konzerts gab es außerdem zwei gemeinsam mit der Gemeinde gesungene Lieder.

Zum ersten Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ erläuterte Pastor Halbrügge den Ablauf. „Keine Bange, ich moderiere jetzt nicht jedes Lied an. Aber bei diesem hat mich Birgit Wierspecker darum gebeten, damit es klappt.“ Die Anwesenden wurden in vier Gruppen aufgeteilt, von denen mit jeder Strophe eine Gruppe mehr einfiel, so dass am Ende alle Anwesenden gemeinsam sangen.

Passend zum Text erhellte sich die Kirche mit jeder Strophe immer mehr und war am Ende hell erleuchtet. Pastor Ralf Halbrügge regte mit einigen meditative Gedanken zum Nachdenken an. „Warum kann nicht immer Weihnachten sein?“ Dann sei es eine heilere und schönere Welt. Denn Weihnachten sei doch immer dann, wenn man einander helfe, Verständnis zeige oder ehrlich lebe. Es sei möglich, immer ein wenig Weihnachten zu feiern.

Solisten begeistern

Bei einer Reihe der traditionellen Weihnachtslieder, die die Chöre spielten und sangen, hörte man im Publikum den einen oder anderen leise mitsummen oder auch mitsingen. Für viele der Anwesenden war es bereits eine eigene Tradition, dieses Konzert zu besuchen und so die Weihnachtsfeiertage einzuläuten. Das Publikum belohnte die Chöre nach jedem Stück mit kräftigem Applaus, besonders die beiden Solistinnen Heidrun Irmert und Conny Rutsch begeisterten mit ihren beiden Liedern.

Auch spontanes Lob, wie „schön“ oder „herrlich“, erhielten die Sänger und Musiker nach ihren Auftritten. Für einen Lacher sorgte Pastor Halbrügge mit seinem schulmeisterlichen „Danke! Setzen!“ nach dem Vater unser an die Gemeinde. In seinen Schlussworten dankte er noch einmal allen Mitwirkenden, besonders Birgit Wierspecker für die Organisation. Als Dank erhielten die Chorleitungen ein kleines Geschenk - einen großen gebackenen Notenschlüssel. Zum Abschluss sangen noch einmal alle gemeinsam bevor der Posaunenchor das Konzert mit einem letzten Stück beendete und alle in besinnliche Feiertage entließen.


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