Jürgen Kaumkötter sprüht Ein Meller beim Filmfestival Montreal: Was draus wurde


Melle. Jürgen Kaumkötter sprüht. Den Autoren eines Buches über Holocaust-Kunst („Der Tod hat nicht das letzte Wort“) hat der Journalist sich anders vorgestellt: spröder. Um das Buch geht es beim Besuch in Buer allerdings nicht. Sondern um Kaumkötters Film „Kichka. Life is a Cartoon“, mit dem er beim Film Festival in Montreal im Wettbewerb war. Das gleicht einer Beförderung in ganz neue Sphären und bleibt nicht ohne Folgen.

Jürgen Kaumkötter sitzt also in seiner Küche eines alten Bauernhauses weit draußen im Bueraner Ortsteil Bulsten und sprüht. Vor Unternehmungslust. Vor Charme, vor Witz. Dabei geht es um den Holocaust. Auch, jedenfalls. Kaumkötter ist Expert

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In Deutschland ist Michel Kichka ein Insidertipp. In Israel ein Superstar mit eigener TV-Show, in Frankreich wird er gefeiert.

Er wurde 1954 in Liège/Belgien geboren und emigrierte 1974 nach Israel, wo er zu einem der führenden Comiczeichner und politischen Cartoonisten wurde.

Kichka hat 2011 in Frankreich den renommierten Ordre des Arts et des Lettres erhalten.

Die Doku „Kichka – Life ist a Cartoon“ beschreiben die Macher als „einen Film über eine Vater-Sohn-Beziehung“.

Michel Kichka hat das Thema in seiner Graphic Novel „Zweite Generation: Was ich meinem Vater nie gesagt habe“ (Verlag: Egmont) aufgearbeitet.hen

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