Zertifizierung für weitere drei Jahre Meller IGS ist eine sportfreundliche Schule

Schüler und Lehrer der IGS freuen sich über die Auszeichnung als sportfreundliche Schule. Foto: Kirsten MuckSchüler und Lehrer der IGS freuen sich über die Auszeichnung als sportfreundliche Schule. Foto: Kirsten Muck

Melle. In punkto Sport hat die IGS die Nase vorn: Zum zweiten Mal wurde sie als sportfreundliche Schule ausgezeichnet. Diese Zertifizierung erhalten Schulen, die Sport als zentrales Element in ihr Schulprogramm aufgenommen haben.

Sechs Sportklassen zählt die IGS mittlerweile. In diesen Profilklassen spielt Bewegung und Fitness eine besondere Rolle. „In den Jahrgängen fünf und sechs haben die Schüler der Profilklassen zwei Stunden mehr Sportunterricht in der Woche, also vier anstatt zwei Stunden“, erklärt Sportlehrer Markus Gebauer. In den Jahrgängen sieben bis zehn gibt es im Stundenplan zwar nur die üblichen zwei Stunden Sport. Doch diese werden oft für Projekte genutzt wie beispielsweise einen Hip Hop Kurs. „Wir haben auch schon mal Wasserskifahren angeboten oder Trampolinspringen“, berichtet Gebauer. Oberstufenschüler hätten Skikurse und Kletterkurse belegt. Segeln stand auch schon auf dem Programm für einen Jahrgang. Dabei nehmen die Sportlehrer die Ideen ihrer Schüler gerne auf und versuchen, außergewöhnliche Sportarten auszuprobieren.

Sportliches Lehrerkollegium

Als Leiter des Fachbereichs Sport koordiniert Gebauer viele sportliche Angebote an der IGS. Dazu zählen auch Wettkämpfe wie „Jugend trainiert für Olympia“ oder der Floorball Schülercup. Die Idee zur Floorballmannschaft beim SCM sei übrigens an der IGS entstanden, nachdem die Schüler der Profilklassen im jahrgangsübergreifenden Unterricht mit Floorball angefangen hätten, erzählt Gebauer stolz. Auch an einem Mountainbike Wettbewerb am Alfsee haben Schüler der IGS schon teilgenommen. Der Start beim Meller Stadtlauf ist schon eine Selbstverständlichkeit für Schüler und Lehrer der IGS. Beim letzten Stadtlauf seien drei Lehrerteams mitgelaufen. „Die Kollegen sind sehr sportlich“, sagte Schulleiterin Kerstin Lemke, die selbst gern Rennrad und Mountainbike fährt.

Beeindruckt

Dieses sportliche Engagement wird nun mit der Wiederzertifizierung belohnt. Weitere drei Jahre gilt diese Auszeichnung. Wolfgang Orth, Fachberater für Sport bei der Landesschulbehörde, war beeindruckt von der Sportbegeisterung der Schüler und Lehrer. „Ihr seid eine ganz tolle Schule“, schwärmte er bei der Übergabe der Plakette, die künftig am Eingang des Schulgebäudes hängen wird. 30 Kriterien müsse eine sportfreundliche Schule erfüllen. Sie müsse beispielsweise sowohl leistungsorientierten Sport anbieten als auch den Breitensport fördern. Die regelmäßige Teilnahme an Wettbewerben gehöre ebenfalls dazu, sagte Orth.

Das Niedersächsische Kultusministerium und der Landessportbund zeichnen Schulen aus, die Sport und Fitness in besonderem Maße im Schulalltag fördern. Sportprojektwochen, Profilklassen, Kooperationen mit Vereinen vor Ort, vielfältige Sportangebote, Projekte zum Thema Sport und Gesundheit – das alles gehört laut Ministerium zu einer sportfreundlichen Schule.


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