Fackelschein und Besinnlichkeit TSV-Waldweihnacht in Melle: Musik, Punsch, Pickert

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Oldendorf Knackig kalt und weihnachtlich-besinnlich: Die Waldweihnacht des TSV Westerhausen-Föckinghausen zauberte vielen kleinen und großen Besuchern am Samstag ein Lächeln ins Gesicht.

„Wir wollen jetzt gleich etwas dem vorweihnachtlichen Stress und dem Alltag entfliehen“, begrüßte der Vorsitzende des TSV Westerhausen-Föckinghausen, Frank Strötzel, die Besucher auf dem Sportplatz am Ebbergeweg.

Vor Ort wurden dann die Fackeln entzündet und die gemütliche Wanderung zum Wasserhochbehälter am Westerhausener Berg begann. Sie führte die Fackelwanderer vorbei am weihnachtlich beleuchteten Hof Trimpe und den gespannt guckenden Milchkühen auf dem Hof Bösemeyer. Vor der alten Möhringschen Mühle ging es den Berg hinauf und in den Wald hinein, wo die Wanderer vom Posaunenchor Oldendorf unter der Leitung von Birgit Wierspecker mit stimmungsvollen Klängen empfangen wurden. Und weil es knackig kalt im Wald war, rückten alle gern ein wenig dichter zusammen.

„Stern der Hoffnung“

Im Schatten des Wasserhochbehälters fand dann eine kleine Andacht statt. Rainer Mallon begrüßte die Fackelwanderer mit einem Segenspruch, die Volleyball-Kinder lasen die wunderschöne aber auch nachdenklich stimmende Geschichte vom „Stern der Hoffnung“. Ralf Halbrügge, Pastor der Marien-Kirchengemeinde Oldendorf, stimmte mit seinem mitgebrachten Jahresglas auf das nahende Jahresende ein. Und natürlich wurden Weihnachtslieder gesungen, begleitet vom Posaunenchor.

Das Ende der Andacht leitete das gemeinsam gesungene „Guten Abend, gute Nacht“ ein. Dann machten sich die Wanderer wieder auf den Weg zurück zum Sportplatz.

Dort warteten die beliebten Bauch- und Seelenwärmer auf Groß und Klein. Denn wie alle wissen: Glühwein und Kinderpunsch gehören zur Waldweihnacht genauso dazu wie die selbst gebackenen Kartoffelpuffer, die ganz rustikal in der großen Pfanne frisch gebraten werden.


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