Ermittlungen eingestellt Niemand muss sich für ertrunkenes Kind in Melle verantworten

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Anderthalb Wochen nach dem Unfall starb der kleine Junge im CKO. Archivfoto: David EbenerAnderthalb Wochen nach dem Unfall starb der kleine Junge im CKO. Archivfoto: David Ebener

Melle/Osnabrück. Im August dieses Jahres war ein kleiner Junge nach einem Unfall im Meller Wellenfreibad gestorben. Nun stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer auf Anfrage unserer Redaktion.

Damit muss sich niemand für den Tod des Vierjährigen verantworten. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer auf Anfrage unserer Redaktion.

Der Junge war am 4. August in dem Bad verunglückt. Er war ins Wasser gefallen. Das Badpersonal belebte den Jungen wieder, doch am 13. August starb der Junge im Christlichen Kinderhospital Osnabrück (CKO). 

Das Badpersonal hatte an dem Tag zuvor ein anderes verletztes Kind versorgt, auch der Vater des gestorbenen Jungen soll sich um diese verletzte Kind gekümmert haben. Zu diesem Zeitpunkt war sein Sohn offenbar in das Sprungturmbecken gefallen und untergegangen.

Tagelang hatten Familienangehörige und Freunde der Familie vor dem CKO ausgeharrt und für den kleinen Jungen gebetet, als sich dieser in Lebensgefahr befand.


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