16000 Euro für gute Zwecke Meller Starcke-Stiftung verteilt Spenden

Von Marita Kammeier

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Geschenke am Nikolaustag verteilte das Kuratorium der Starcke-Stiftung an Vereine, Kitas und Schulen. Foto: Marita KammeierGeschenke am Nikolaustag verteilte das Kuratorium der Starcke-Stiftung an Vereine, Kitas und Schulen. Foto: Marita Kammeier

Melle. Als das Kuratorium der Starcke-Stiftung wie jedes Jahr am Nikolaustag die Spenden verteilte, wurde vor allem eines deutlich: die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements für Kinder und Jugendliche an ganz unterschiedlichen Stellen in der Stadt .

Es war ein bunter Kreis von Vertretern aus Unternehmen, Banken, Stadt, Kirche, Schulen, Kitas, Sport-, Heimatvereinen, die sich am Donnerstag in den Geschäftsräumen der Firma Starcke an der Oldendorfer Straße trafen.

„Wir erwirtschaften unsere Zinserträge mit Industrieanleihen und Aktien und spenden 16 000 Euro nur für Projekte in Melle.“ Angesichts der Probleme in der Welt mit Gemengelage an den Märkten sei das jedoch nicht einfach, erläuterte der Vorsitzende Diethard Sinram die Zielsetzung der unselbstständigen Stiftung, die von der Bürgerstiftung der Kreissparkasse gemanagt wird.

Freude bei den Empfängern

Die Freude war den acht Empfängern deutlich anzumerken, als sie ausführlich über den jeweiligen Projektstand berichteten. „Als der alte Brunnen an der Diedrichsburg versiegte und jede Woche ein Fass mit 8 000 Litern gebraucht wurde, sind wir an unsere Grenzen gestoßen“, erklärte Andreas Leder vom Verschönerungs- und Verkehrsverein Melle-Mitte. Jetzt sei eine Brunnenbohrung bis zu einer Tiefe von 97 Metern notwendig, machte er deutlich.

Neue Wege geht der Kunst- und Kulturverein, wie Stephan Leiwe schilderte: „Mehr überregional öffnen mit einer neuen Töpferwerkstatt, die im nächsten Jahr mit einer ausgebildeten Tonkünstlerin an den Start gehen soll.“ Das zweite Projekt sei eine Druckwerkstatt mit aufwendiger Technik, die in den sanierungsbedürftigen Garagen am Engelgarten eingerichtet werden soll. „Wir sind dankbar für jede Unterstützung und brauchen mehr ehrenamtliche Leute“, betonte Stephan Leiwe.

Etwas für junge Leute tun

„Was für Kinder und Jugendliche tun“, so lautet das Motiv zahlreicher Vereine.

„Dabeisein ist alles“, meinte Werner Holst, Abteilungsleiter Tischtennis beim SC Melle 03, der sich über eine neue Ballmaschine freute. Vom neuen Ruheraum im katholischen Kindergarten St. Anna erzählte Ulrike Kempchen-Nieweg von der St. Matthäusgemeinde.

Wenn der Sohn Langschläfer ist, die Mutter jedoch als Morgenlerche putzmunter agiert, dann kommt es unweigerlich zu Problemen. Für diese und weitere Lösungen gibt es die Elternbegleitung, berrichtete Anke Vogt vom katholischen Familienzentrum St. Marien: „Der Bedarf wird größer.“

Danke sagte auch Corinna Schlüter vom Stadtjugendring: „Der Ferienpass mit mehr als 430 Veranstaltungen ist eine Chance für alle Kinder und funktioniert nur, wenn wir die Material- und Fahrtkosten niedrig halten.“

Tablet-Klasse

Regine Herchen informierte über den Verein „Melle vernetzt“, der mit 13 Schulen kooperiert beim Thema Sucht- und Gewaltprävention. „Ein rundum gelungenes Projekt, an dem mehr als 400 Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse teilnehmen“, sagte Maria Landwehr von der Grönenbergschule.

„Wir haben früh angefangen mit der Digitalisierung an der Ratsschule“, erklärte Schulleiter Ludger Jansen. Über das zweijährige Pilotprojekt der zwei „Tablet-Klassen“ referierte der Lehrer Michael Jäkel ausführlich. „Die Zeit ist reif dafür, sinnvoll neue Medien in den Unterricht zu integrieren.“


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