Buden auf Meller Weihnachtsmarkt Wo auf dem Meller Weihnachtsmarkt seit 23 Jahren die Köpfe rauchen

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Einen Glückswürfel und ein Puzzle mit Melle-Motiv zeigen Iris Unbefunde und Doris Stumpe. Foto: Norbert WiegandEinen Glückswürfel und ein Puzzle mit Melle-Motiv zeigen Iris Unbefunde und Doris Stumpe. Foto: Norbert Wiegand

Melle. Menschen mit gerunzelter Stirn, die nachdenken, ausprobieren, fummeln und diskutieren: Eine solche Szenerie ist oftmals vor der Meller Weihnachtsmarkt-Bude „Denk- und Geduldsspiele“ zu sehen – und das seit nunmehr 23 Jahren.

Die Angebote der Puzzlewerkstatt am Hintereingang des alten Sutmöller-Hauses gehören zum festen Inventar des vorweihnachtlichen Geschehens auf dem Kohlbrink. Vermutlich haben schon tausende Meller eines der meist schwer zu lösenden Denkspiele aus hölzernen Einzelteilen auf ihrem Gabentisch gefunden. Es kommt sogar vor, dass manche ein Jahr später wieder vor der Weihnachtsmarktbude stehen, um sich nach vergeblichen eigenen Versuchen endlich die Lösung zeigen zu lassen.

„Wir geben ja eigentlich immer Lösungsblätter mit“, berichtet Doris Stumpe. Aber manche wollen keine haben oder verschenken die Spiele weiter, aber ohne Lösung. Das Schöne ist, dass sich vor dem Stand zuweilen Denkspielliebhaber treffen, die dann intensiv und mit großer Freude über Lösungswege diskutieren. „Auffällig sind in Melle die vielen interessierten Kinder, die sich mit großem Eifer und viel Geduld die Lösungen erarbeiten“, hat Doris Stumpe beobachtet.

Idee kam vor 30 Jahren

„Die Idee zum Entwickeln solcher Spiele hatten vor 30 Jahren Manfred und Margret Unnerstall“, geht Doris Stumpe auf die Ursprünge der Puzzle-Werkstatt in Insingdorf ein. Am Anfang wurden vor allem Stapelpuzzles angeboten, bei denen es um die Balance beim Aufbau geht.

Ein Renner in den vergangenen 23 Jahren war der schwarz-weiße „Architektus-Würfel“, ein dreidimensionales Legespiel, mit vielfältigen Möglichkeiten, einen Würfel und eine Vielzahl von Figuren zu bauen. Seine Anhänger fand aber auch der Glückswürfel, der aus 16 oder 32 verwirrenden dreidimensionalen Puzzleteilen zusammengebaut werden muss. Ein weiterer Renner sind die Unwiderstehlich-Puzzles mit Melle-Silhouette als Motiv. Dazu gibt es eine große Anzahl an Geduldsspielen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Als Beraterinnen kümmern sich Iris Unbefunde und Sylvia Wiegmann um die Kunden.


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