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06.12.2018, 17:02 Uhr KOMMENTAR

Geht doch: In Buer geht die Post ab

Von Simone Grawe


Nach fünf Jahren ist Schluss: Petra Schmidt will die Postagentur in ihrer Q1-Tankstelle in Buer nicht mehr betreiben. Archivfoto: Michael HengeholdNach fünf Jahren ist Schluss: Petra Schmidt will die Postagentur in ihrer Q1-Tankstelle in Buer nicht mehr betreiben. Archivfoto: Michael Hengehold

Melle. Nach der Ankündigung des Ehepaares Schmidt, die Postagentur in Buer nicht weiterführen zu wollen, tat sich lange nichts. Jetzt kommt Bewegung in die Menge. Buer darf sich freuen, meint unsere Kommentatorin.

Mehr als zwei Monate dauert das Gezerre um die Zukunft der Post in Buer an. Nach der Ankündigung des Ehepaares Schmidt, die Agentur nicht weiter betreiben zu wollen, herrscht Ungewissheit, denn weit und breit ist kein Partner in Sicht. Das Jahresende naht, aber die Post lässt sich Zeit.

Der Ortsbürgermeister waltet seines Amtes: Er hakt mehrfach beim „gelben Riesen“ nach – ohne Erfolg. Finke-Gröne schaltet schließlich die Zeitung ein und schiebt damit die Verantwortung auf die Post.

Und dort geht plötzlich die Post ab: Von einem Tag auf den anderen zeichnet sich eine Lösung ab – räumlich wie personell. Es geht doch. Welch ein Glück für Buer.


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