Jetzt 2,5 Prozent Arbeitslosenquote im Bezirk Melle erneut gesunken

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Erfreuliche Kurve: Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Melle, also in Bad Essen, Bohmte, Melle und Ostercappeln. Grafik: ArbeitsagenturErfreuliche Kurve: Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Melle, also in Bad Essen, Bohmte, Melle und Ostercappeln. Grafik: Arbeitsagentur

Melle. Die Arbeitslosenzahl im Geschäftsstellenbezirk Melle lag im November bei 1.174 Personen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent.

Der Geschäftsstellenbezirk Melle umfasst die Zuständigkeit für Bad Essen, Bohmte, Melle und Ostercappeln.

Verglichen mit dem Vormonat waren 37 Menschen weniger und im Vorjahresvergleich 113 weniger arbeitslos gemeldet. Letzteres bedeutet eienen Rückgang um 8,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag mit 2,5 Prozent auf dem Oktoberniveau und um 0,2 Prozentpunkte unter dem des November 2017.

„Mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft zeigt sich der Arbeitsmarkt im Bezirk sehr solide“, erklärte Annegret Lalottis als Leiterin der Geschäftsstellen Georgsmarienhütte und Melle. In den vergangenen Wochen hätten vor allem Frauen, Ausländer und Langzeitarbeitslose von der aktuellen Situation profitiert.

„Bleiben am Ball“

Bei Frauen waren mit 562 Personen 33 weniger, bei Ausländern mit 235 Personen 19 weniger und unter den Langzeitarbeitslosen mit 354 exakt 14 weniger als im Oktober arbeitslos gemeldet. „Ohne der Jahresbilanz vorzugreifen, ist bereits jetzt festzuhalten, dass wir für diese drei Personengruppen, die es teilweise, trotz der guten Arbeitsmarktsituation immer noch schwer auf dem Arbeitsmarkt haben, erfolgreich waren“, kommentierte Annegret Lalottis die Zahlen. Die Agentur würde da am Ball bleiben und mit individuellen Angeboten, insbesondere für Berufsrückkehrerinnen, die Integration in Arbeit unterstützen.

Weniger Entlassungen

Ein weiterer Trend im Bezirk: Die Arbeitslosigkeit sinkt auch deshalb, weil immer weniger Menschen entlassen werden. So reduzierte sich die Zahl derjenigen, die aus der Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos wurden, im Vergleich zum Vorjahr um 37 Personen. Lalottis: „Eine Entwicklung, die zu einem stabilen Arbeitsmarkt passt.“ Andererseits sei zu beobachten, dass im Vorjahresvergleich weniger arbeitslose Menschen in Erwerbstätigkeit einmünden. „Umso wichtiger ist unsere Aufgabe, Menschen so zu qualifizieren, um die Anforderungen der Stellen erfüllen zu können“. betonte die Arbeitsmarkt-Expertin.

101 Jugendliche arbeitslos

Arbeitsmarkt: Im Bereich der Arbeitslosenversicherung – dem Verantwortungsbereich der Arbeitsagentur – wurden mit 649 Arbeitslosen fünf mehr als im Vormonat registriert, im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es 17 mehr. Das Jobcenter des kommunalen Arbeitsvermittlers „Maß-Arbeit“ (SGB II) zählte in der Grundsicherung gegenüber dem Oktober 42 Arbeitslose weniger. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Jobcenter-Kunden um 130 Personen ab – insgesamt waren es damit 525 arbeitslose Männer und Frauen. Bei Agentur und „Maß-Arbeit“ zusammen nahm die Zahl an Arbeitslosen mit ausländischer Staatsbürgerschaft im Vorjahresvergleich merklich ab – um 31 auf 235.

Jugendliche: 101 Jugendliche bis unter 25 Jahre waren im November arbeitslos gemeldet, sieben weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es 17 Jugendliche weniger. Bei der Arbeitsagentur bliebe die Zahl junger Arbeitsloser gegenüber dem Vormonat gleich, im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Rückgang um zwei. Die „Maß-Arbeit“ zählte mit 14 Jugendlichen sieben weniger als im Oktober und 15 weniger als im November des Vorjahres.

Die Entwicklung: Es meldeten sich 351 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 43 mehr als im Vormonat und 60 weniger als vor einem Jahr. Abgemeldet wurden 389 Menschen, 67 mehr als im Oktober und 63 weniger als im Vorjahr.

Kräftenachfrage: Der Bestand an offenen Arbeitsstellen stieg im Vergleich zum Vormonat um 23 auf 1.331 Plätze, gegenüber dem letztjährigen November waren es 254 Stellen mehr (ein Plus von 23,6 Prozent). Arbeitgeber meldeten in diesem November 209 neue Arbeitsstellen, 28 weniger als im Vormonat, aber exakt so viele Stellen wie im November 2017.

In der Region: Im November 2018 waren im gesamten Agenturbezirk Osnabrück 6.377 Arbeitsstellen gemeldet, 119 mehr als im Jahr zuvor (plus 1,9 Prozent) und 16 mehr als im Vormonat.


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