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27.11.2018, 17:31 Uhr KOMMENTAR

Unbürokratische Hilfe vor Ort

Von Christoph Franken


Ein Dozent erklärt einer angehenden Demenzbegleiterin die Bedeutung von Farben für an Demenz erkrankte Personen. Hilfsorganisationen bieten Kurse für Demenzbegleiter an. Foto:dpaEin Dozent erklärt einer angehenden Demenzbegleiterin die Bedeutung von Farben für an Demenz erkrankte Personen. Hilfsorganisationen bieten Kurse für Demenzbegleiter an. Foto:dpa

Melle/Wittlage. Den Beginn der Spendenaktion in Melle und Wittlage kommentiert Christoph Franken für das „Meller Kreisblatt“.

Knapp zwei Millionen meist ältere Menschen in Deutschland sind an einer der vielen Formen von Demenz erkrankt. Sie verlieren Stück für Stück ihre geistige Leistungsfähigkeit, und damit einhergehend verlöscht allmählich die eigene Persönlichkeit. Dieser oft langsame Prozess ist nicht nur für die Betroffenen quälend, sondern insbesondere auch für Angehörige, die den zunehmenden Verlust eines geliebten Menschen hautnah miterleben müssen.

Wenn dann noch finanzielle Probleme wie im Beispielfall dazukommen oder sich nur ein Familienmitglied um den Erkrankten kümmern kann, wird es für beide Seiten schwierig: Der oder die Demente wird nur noch eingeschränkt betreut, und der Helfer überfordert sich selbst. Spätestens dann ist professionelle Hilfe gefragt, wie sie beispielsweise in den Beratungsstellen von Diakonie und Caritas vermittelt wird.

Im konkreten Einzelfall ist aber auch eine finanzielle Unterstützung denkbar, um eine momentan schwierige Situation zu überbrücken. Auch dafür gibt es den Soforthilfe-Fonds unserer gemeinsamen Aktion. Er springt ein, wenn Sie, liebe Leser, mitmachen und ihn mit Ihren Spenden füllen: Hilfe vor der Haustür, dafür stehen alle vier Partner ein.


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