Ein Tag in der Tabletklasse Wie die Ratsschule in Melle iPads in den täglichen Unterricht integriert

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In der Klasse 9a der Ratsschule Melle gehört das Lernen und Arbeiten mit iPads zum Alltag. Foto: Karsten GrosserIn der Klasse 9a der Ratsschule Melle gehört das Lernen und Arbeiten mit iPads zum Alltag. Foto: Karsten Grosser

Melle. Seit Sommer 2018 gibt es an der Ratsschule in Melle zwei Tabletklassen, in denen jeder Schüler mit einem iPad ausgestattet ist. Wie verändern diese Geräte den Lernalltag? Wir haben einen Tag hospitiert. Ein Erfahrungsbericht.

8 Uhr morgens. Es gongt. Der Unterricht in der Ratsschule beginnt. Eine Oberschule. Englisch steht auf dem Stundenplan der 9a. Eine sogenannte Tabletklasse. Eine der beiden einzigen, die es in Melle gibt. An der Wittekind-Realschule in Osnabrück gibt es bereits seit dem Schuljahr 2014/15 Tabletklassen. Und wie viele sind es landesweit? Dazu kann die Niedersächsische Landesschulbehörde keine Angaben machen. Tabletklassen seien nicht genehmigungs-oder anzeigepflichtig, erklärt ein Sprecher. Es könne allerdings davon ausgegangen werden, dass die Anzahl der Klassen zunimmt. Wie in Melle. Jeder der 21 Schüler ist mit einem eigenen iPad ausgestattet. Bezahlt haben das die Eltern, die aus unterschiedlichen Finanzierungsmodellen wählen konnten. Die Geräte sollen einen modernen und zeitgemäßen Unterricht ermöglichen. Auflösung frontaler Unterrichtsstrukturen. Mehr Zeit für aktive Mitarbeit. Lernen im individuellen Tempo. So die Theorie. Und wie sieht es in der Praxis aus?

Foto: Karsten Grosser

„Good Morning!“ Lehrerin Vanessa Harvey begrüßt die Klasse auf Englisch. Gleich danach fordert sie den sogenannten Mediendienst auf, Apple TV einzuschalten. Das Gerät ermöglicht es, die Ansicht, die auf dem Display eines iPads zu sehen ist, via Wlan auf dem Whiteboard darzustellen. In diesem Fall überträgt sie fünf Fotos auf die interaktive Tafel. Bilder aus Südafrika. Länderkunde. Erste Aufgabe: Die Schüler sollen mündlich beschreiben, was sie sehen. Erst einem Partner, dann der Klasse. Elefanten, Nelson Mandela, eine Rugybszene, eine Stadt, ein Foto, das für Apartheid steht. Die Mitarbeit der Kinder ist gut, die Mehrheit beteiligt sich. Englisch zu sprechen macht ihnen nichts aus.

Weniger Ballast im Ranzen

Im nächsten Schritt sollen sie die Texte zu den Bildern lesen. Jeder für sich. Die passenden Seiten dazu schlagen die meisten im iPad auf. Das Englischbuch haben sie in ihrer elektronischen Bibliothek. Das gebundene Werk mit in die Schule zu nehmen, ist nicht mehr nötig. Weniger Ballast im Ranzen. Wobei es jedem Schüler freisteht, eben dieses doch zu tun.

Das Textverständnis fragt Harvey ab, indem sie die Kinder Mindmaps anfertigen lässt. Auf dem Tablet. Dank einer geeigneten App ist es leicht, diese Art von Diagrammen zu erstellen. Einige ziehen die Rahmen mit den Fingern auf, andere nutzten fürs iPad geeignete Stifte. Einige arbeiten allein, einigen erhalten Tipps von der umhergehenden Lehrerin, andere bekommen Hilfe von den Mitschülern, die am selben Vierer- oder Fünfertisch sitzen. "Was heißt Ausgrenzung", möchte jemand wissen. "Have a look into Leo", antwortet Frau Harvey. Das digitale Wörterbuch ist ebenfalls immer mit dabei. Praktisch.

Mindmaps lassen sich kinderleicht auf dem iPad erstellen. Foto: Karsten Grosser

Wenig später sagt Harvey "Just kick me out" und bittet damit einen der Jungen, die Verbindung der Lehrerin zu kappen und selbst sein just erstelltes Diagramm auf dem Whiteboard zu präsentieren. Capital Cities (Südafrika hat drei Hauptstädte), animals, politics. Nicht alles ist perfekt, kleine Korrekturen werden direkt ausgeführt. Digital. Keine Schmierereien mit Tinte auf Papier, kein Durchstreichen, kein Abrieb vom Radiergummi. Konstruktive Kritik, die umgehend zu einem besseren Ergebnis führt. Nachvollziehbar nicht nur für den einen Jungen, sondern für alle.

Das Chaos bleibt nicht aus

Noch vor der Pause bietet Harvey den Kindern an, ihnen die korrekte Mindmap per Mail zu schicken. Materialien zu den einzelnen Fächern können die Schüler in digitalen Mappen sammeln und ordnen. Die App dafür gehört zu einer Auswahl, die das Projektteam um Michael Jäkel, Marc Selige und Carsten Huge zusammengestellt hat und den Schülern via Software-Managementsystem zur Verfügung gestellt wird. Gleichwohl hat Klassenlehrer Jäkel bereits festgestellt, dass die Führung digitaler Mappen in ein vergleichbares Chaos führen kann wie bei denen aus papiernen Arbeitsblättern. Ordnung scheint keine Frage des Systems zu sein.

Klassenlehrer Michael Jäkel. Foto: Karsten Grosser

In der zweiten Englischstunde spielt Vanessa Harvey der Klasse einen Dialog vor, um das Hörverständnis zu trainieren. Weiterhin geht es um Südafrika. Die acht Fragen kopieren die Kinder mittels Bildschirmfoto aus dem elektronischen Buch und fügen sie in eine Notizen-App ein. Ihre Antworten schreiben sie mit dem Tabletstift direkt hinter die Fragen. Nicht alle sind ganz bei der Sache. Eine Junge malt mit dem digitalen Stift auf dem iPad herum. Die moderne Form der Kritzelei am Heftrand. Nur bunter, weil sich mit einem Tipp die Farbe wechselt lässt.

Nach Abgleich der Antworten müssen die Neuntklässler nun selbst weitere Fakten über Südafrika recherchieren. Frau Harvey sendet der Klasse ein Arbeitsblatt auf die iPads und Links zu Internetseiten, wo die Schüler die gesuchten Informationen finden können. Auf dem Whiteboard startet sie einen Timer. Zwölf Minuten. Der Countdown läuft. Ihr Tipp: das Display in einen Splitscreen verwandeln. Bedeutet: zwei Apps nebeneinander öffnen, sodass die online gefundenen Daten direkt mit dem Tabletstift ins Arbeitsblatt eingetragen werden können. Nicht alle wissen sofort, wie sie das am iPad einstellen können. Mitschüler helfen.

"Ach ja. Der hat vor laufender Kamera gekifft!"

Die Ergebnisse bei der Suche nach berühmten Südafrikanern beschränken sich auf den Freiheitskämpfer und früheren Präsidenten Nelson Mandela sowie auf den aktuellen Amtsinhaber Cyril Ramaphosa. Vanessa Harvey hat noch andere Beispiele. Schauspielerin Charlize Theron und Tesla-Chef Elon Musk. Musk? "Ach ja. Der hat vor laufender Kamera gekifft!", fällt einem Jungen ein. Gelächter.

Die Hausaufgabe präsentiert die Lehrerin auf dem Whiteboard. Doch niemand schreibt sie ab. Die Kinder heben ihre iPads in die Höhe und fotografieren die Tafel. So geht das heute. Die To-Do-Liste im Foto-Ordner. Damit endet eine Doppelstunde, in der Vanessa Harvey alle wichtigen Lernformen untergebracht hat: sprechen, lesen, hören, schreiben. Das iPad war dabei nicht Mittel zum Zweck, sondern sinnvolles Hilfsmittel. Dieses als ein solches einzusetzen, empfindet die Lehrerin als Bereicherung. "Ich habe mir im Sommer erstmals ein Tablet gekauft. Es macht Spaß, einen entsprechenden Unterricht vorzubereiten." Eine Ausnahme? Wir überprüfen den ersten Eindruck in einer weiteren Unterrichtseinheit. Es folgen zwei Stunden Deutsch.

Janina Dierker (Mitte), hier am Tag des iPad-Unboxings mit den Kolleginnen Corinna Berstermann und Kerstin Flaßkamp. Foto: Karsten Grosser

Lehrerin Janina Dierker kontrolliert zunächst, ob jeder die Hausaufgabe gemacht hat. Sie lässt sich das entsprechende Dokument von jedem einzelnen auf dem iPad zeigen. Einer fliegt auf. Er muss den Schulplaner auspacken, das analoge Aufgabenheft, und erhält einen Eintrag. Danach wird die Hausaufgabe exemplarisch besprochen, indem Freiwillige ihre Arbeit auf dem Whiteboard zeigen. Die Schüler sollten in einer Kurzgeschichte Textstellen mit stilistischen Mittel markieren und benennen. Ironie, Metapher, Hyperbel. Nicht so einfach, wie sich zeigt. Derweil bohrt einer in der Nase, ein anderer gähnt. Insofern hat sich in der Schule im Vergleich zu früher nichts geändert. Nur das Wischen durch Comicbilder wäre einst nicht möglich gewesen. Ältere Generationen hatten noch Comicbücher unter dem Tisch.

Spielerisch entspringt Kreativität

Dann folgt eine praktische Aufgabe. In Kleingruppen sollen die Kinder Szenen aus der Kurzgeschichte in Standbildern festhalten. Eine Gruppe geht vor eine grüne Wand in der Aula. Zwei posieren, eine mimt den Regisseur, eine vierte macht mit dem iPad Fotos. Standbilder eben. Mittels einer App mit Greenscreen-Funktionalität verändern sie das Motiv, laden im Internet gefundene Fotos von Wasser und Galaxien in den Hintergrund, lassen die Akteure in eine fantastische Welt eintauchen. Geradezu spielerisch entspringt Kreativität. "Die Kinder sollen sich in die Protagonisten hineindenken", erklärt Dierker den Zweck der Übung. Schließlich sollen sie später Kurzgeschichten interpretieren können.

Videoaufnahmen vor der grünen Wand. Mittels Greenscreen-Technik können die Schüler später ganz leicht den Hintergrund verändern. Foto: Karsten Grosser

Wie gut die fünf Gruppen ihre Aufgabe gemeistert haben, beurteilen die Mitschüler. Technisch problemlos projiziert eine Gruppe nach der anderen ihr Standbild auf das Whiteboard und lässt raten, welche Szene dargestellt wird. Auch das klappt. Und einer der jungen Darsteller kriegt ein ganz besonders Lob aus dem Klassenraum: "Oh, der guckt total verliebt. Voll süß!" Veröffentlichen dürfen die Kindern diese Bilder allerdings nicht. Fotos von Mitschülern zu machen und diese dann vielleicht auch noch in sozialen Netzwerken online zu stellen, ist verboten. Auch, dass aus dem Internet heruntergeladene Bilder maximal für Unterrichtszwecke verwendet werden dürfen, sollten die Neuntklässler wissen. Die richtige Mediennutzung sei zu Beginn des Schuljahres besprochen worden, sagt Klassenlehrer Michael Jäkel. Ein Rest Unsicherheit bleibt. Bislang habe es nur zu Beginn einmal einen Verstoß gegen diese Regelung gegeben.

Eigenverantwortung und Selbstständigkeit

Fakt ist aber auch, dass die Geräte Privateigentum sind. Finanziert von den Eltern. Deshalb dürfen die Kinder die Geräte außerhalb der Unterrichtszeit auch privat nutzen. Youtube und Netflix zum Beispiel. "Spielt er oder macht er Hausaufgaben?", rätselt deshalb manchmal auch Elternvertreter Mike Bordihn, wenn sich sein Sohn zu Hause ins Zimmer zurückzieht. Mit dem Tablet verschwimmen die Grenzen zwischen Pflicht und Freizeit. Allerdings sieht Bordihn das auch als Chance für die Kinder, Eigenverantwortung zu erlernen und eine größere Selbstständigkeit zu erlangen. Diese dürfe natürlich nicht darin gipfeln, Hausaufgaben im Klassenverband per Kopieren und Einfügen zu verteilen.

Lehrer Jäkel sieht die Thematik gelassen. Abschreiben hat es schon immer gegeben. Und seit einigen Jahren auch digital: "Ob die Kinder die Aufgaben per WhatsApp oder direkt aufs Tablet schickten, sei kein riesengroßer Unterschied. Er habe seine Methoden, um den Schwindel aufzudecken und gegenzusteuern. Auch Bordihn sieht die Problematik nach anfänglicher Skepsis mittlerweile entspannt: "Man muss den Kindern auch vertrauen können." Er sieht in der Integration der iPads in den Unterricht eine gute Grundausbildung für die Schüler, um mit solchen Geräten umzugehen.

Snapchat und Instagram während des Unterrichts

Doch nicht alle können sich im Unterricht zusammenreißen. Am Ende dieses Tages wird je ein Kind auch Snapchat beziehungsweise Instagram geöffnet haben. Das kann Jäkel anhand einer App erkennen, die die von den Schülern während des Aufenthalts in der Schule verwendeten Programme auflistet. Mittels dieser App können die Lehrer auch im Unterricht kontrollieren, wer sich gerade was auf seinem Display ansieht. Eine Möglichkeit, von der durchaus Gebrauch gemacht wird. Eine Möglichkeit, der die Eltern zu Beginn des Schuljahres schriftlich zugestimmt haben.

Mit einem Musterbeispiel für die sinnvolle Einbettung des Tablets in den Unterricht beginnt Mathe in Stunde fünf. Thema: das Additionsverfahren, um lineare Gleichungssysteme zu lösen. Ein Schüler, der eine Aufgabe zu Hause nicht abschließen konnte, verbindet sein Gerät mit der Tafel und zeigt seinen Rechenweg. Mitschüler identifizieren den Fehler, gemeinsam erarbeitet die Klasse die Lösung. Michael Jäkel ist in diesem Fall eher Moderator als Erklärer.

Per QR-Code zur Umfrage

QR-Code scannen und zur Umfrage kommen. Foto: Karsten Grosser

Kurz darauf will der Klassenlehrer wissen, wie fit sich die Schüler im Umgang mit diesem Lösungsverfahren fühlen. Auf dem Whiteboard taucht ein QR-Code auf. Die Kinder scannen das Muster und gelangen zu einer Umfrage, an der sie direkt teilnehmen und Antworten von "Kriege ich auf jeden Fall hin" bis "Kann ich noch nicht" auswählen können.

Eine zweite Umfrage bildet die Überleitung zur praktischen Aufgabe. "Was war dein Lieblingsspielzeug als Kind? Die Schüler können ihre Antworten frei eingeben. Erste Wörter tauchen auf dem Whiteboard auf. Barbie. Lego. Dildo. Dildo? Der provokante Spaßvogel bleibt anonym. Zunächst zumindest. "Das muss ich noch einmal klären", sagt Jäkel später.

Gleichungen und Lego

Der Lehrer hatte auf mehr "Lego"-Antworten getippt. Denn er hat einen Beutel voll mit diesen Bausteinen mitgebracht, um lineare Gleichungssysteme mittels haptischer Gegenstände zu verdeutlichen. Es starten Versuche, die Variablen x und y mit Anzahl der Steine und der auf ihnen sichtbaren Noppen in Verbindung zu setzen. Eine offenbar anspruchsvolle Aufgabe. Nicht alle Gruppen finden einen Ansatz, Gleichungen aufzustellen. 

Mathematikunterricht mit Legosteinen. Foto: Karsten Grosser

Das Thema muss weiter intensiviert werden. Heute nicht mehr. Es gongt. 13.15 Uhr. Schluss. Ein Tag, der die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Tablets aufgezeigt hat. Fast wirkt es, alle hätten sich die Lehrkräfte abgesprochen, diese Bandbreite zu präsentieren. Doch Jäkel verneint. Und gibt auch zu, dass es bei Einführung der Geräte nicht immer ruckelfrei zugegangen sei. "Nur weil alles kompakter ist, darf man nicht denken, dass alles leichter wird", sagt er – sowohl in Richtung der Schüler als auch der Lehrer.

Die Schüler ziehen mit

Doch der eingeschlagene Weg macht Mut. Zumal die Technik funktioniert. Die Netzinfrastruktur an der Schule passt, die Geräte arbeiten zuverlässig. Und auch die Schüler ziehen mit. Im ersten Halbjahr seit Start der Tabletklasse hätten erst zwei Schüler je einmal ihr iPad vergessen. Zudem behandelten die Schüler die Geräte sorgsam; schließlich gehören sie ihnen. Schulleiter Ludger Jansen hat zudem beobachtet, dass die Neuntklässler vermehrt zur gemeinsamen Projektarbeit freiwillig am Nachmittag in der Schule blieben, um zum Beispiel Präsentationen zu erstellen. Sein Fazit ist eindeutig: Der tabletgestützte Unterricht sei ganz toll und eine sehr gute Ergänzung. Auch andere Schule berichteten von positiven Effekten, heißt es bei der Landesschulbehörde. Systematisch erfasste Erkenntnisse lägen allerdings nicht vor.

Digitalpakt von Bund und Ländern

Die iPads der Schüler in den beiden Meller Tabletklassen sind elternfinanziert. Die Gelder für die nötige Netzinfrastruktur und Hardware haben die Stadt Melle als Schulträger und Sponsoren aus der Wirtschaft bereitgestellt. Keine Selbstverständlichkeit. Um generell die Schulen in Deutschland besser auszustatten, wollen Bund und Länder zusammenarbeiten. Die nötige Grundgesetzänderung, die das sogenannte Kooperationsverbot lockern soll, steht noch aus. Der Digitalpakt, der den Schulen für die Digitalisierung auf fünf Jahre verteilt fünf Milliarden Euro zuweisen soll, liegt auf Eis. Warum? Der Bund will 90 Prozent der Kosten übernehmen, die Länder sollen den Rest beisteuern. Die von den Haushältern der Union und der SPD im Bundestag erarbeitete Vorlage für eine Grundgesetzänderung sieht aber vor, dass die Länder bei künftigen Programmen mindestens 50 Prozent schultern sollen. Dagegen wehren sich die Bundesländer. Ein Vermittlungsausschuss soll alsbald einen gangbaren Weg aufzeigen.
Lineare Gleichungssysteme als Thema im Mathematikunterricht. Foto: Karsten Grosser



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