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08.11.2018, 15:26 Uhr KOMMENTAR

In Melle mit Adenauer gesagt

Kommentar von Christoph Franken

Eine englische Ein-Pfund-Münze liegt auf der Europafahne und zeigt symbolisch die Krise der EU. Foto: dpaEine englische Ein-Pfund-Münze liegt auf der Europafahne und zeigt symbolisch die Krise der EU. Foto: dpa

Melle. Den neuen Titel als „Europaschule“ an der BBS Melle kommentiert Christoph Franken für das „Meller Kreisblatt“.

Den Akteuren in der BBS war während der Feier anzumerken, wie sehr sie sich über die Auszeichnung als Europaschule freuen. Und das Auditorium wiederum staunte, welche Anstrengungen in den vergangenen Jahren an der Berufsschule unternommen worden sind, um den europäischen Gedanken in die Köpfe der jungen Leute einzupflanzen und zu leben.

Die können von all den Aktivitäten ihrer Schule im Rahmen der dualen Ausbildung gleich doppelt profitieren: Zum einen erhöhen sich ihre persönlichen Chancen, in global agierenden Unternehmen leichter Fuß zu fassen. Auch Tätigkeiten und Aufenthalte für ihre Firmen im europäischen Ausland stellen dann keine allzu hohen Hürden mehr dar.

Zum anderen wirken sie am Erhalt eines Europas mit, dass sich für Toleranz und Frieden einsetzt. Diese Aspekte wurden während er Feier in der BBS von den Rednern hervorgehoben. Ein Zitat von Konrad Adenauer in der Einladung bringt es auf den Punkt. „Die Einheit Europas war ein Traum von Wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für Viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle.“


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