Ortsrat Buer stimmt Förderantrag zu Jugendwagon bei Melle kann weiterarbeiten

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Der Jugendwagon in Buer kann seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Archivfoto: JugendwagonDer Jugendwagon in Buer kann seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Archivfoto: Jugendwagon

Melle. Die 850-Jahr-Feier, das Konzept der offenen Jugendarbeit und eine Pflegevereinbarung für die Sportplätze: Die Tagesordnung des Ortsrates Buer beinhaltete interessante Themen.

Der grobe Rahmen steht, die Arbeitsgruppen tagen, gute Ideen sind auf den Weg gebracht: Ina Wien-Tiedke vom Organisationsteam des Stadtjubiläums berichtete über den Stand der Vorbereitungen auf das Jubiläum, das vom 28. bis 30. Juni mit einem Festwochenende begangen werden soll. Alle Stadtteile sollen einbezogen werden, wobei sich speziell aus Buer der Traktorenverein, der Heimatverein und SuS Buer daran beteiligen wollen. Involviert sind unter dem übergeordneten Dach zum Beispiel auch das Bläsercorps und die Jäger.

„Wir sind eine Stadt, wir wollen das Rad gemeinsam drehen. Wir als Ortsrat sollten unsere Unterstützung zum Ausdruck bringen und eine positive Grundstimmung erzeugen“, warb Wilhelm Hunting (SPD) für eine Beteiligung.

Die Frage von Mirco Bredenförder (CDU), welche Künstler das Fest bereichern werden, beantwortete Ina Wien-Tiedke mit einer „Top-40-Band und einem nationalen Top-Act“. Die Verträge werden in Kürze unterschrieben. Bis 1. März sei die Stadt aber zur Verschwiegenheit verpflichtet, um welche Künstler es sich im einzelnen handele.

Als ein „zukunftsfähiges Konzept mit gewachsenen Strukturen, die erhalten bleiben sollen“, bewertete Stadtjugendpflegerin Tanja Werges die Arbeit des Netzwerks Jugendhaus Buer. Im Juni hatte der Vorstand einen Antrag auf weitere Bezuschussung seitens der Stadt gestellt, um die pädagogische Arbeit am Jugendwagon fortführen zu können. Diesem Antrag mit einer Laufzeit von 2020 bis 2024 stimmte der Ortsrat einmütig zu. Voraussetzung ist, dass die Jugendpowermittel vom Landkreis und die städtischen Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

Sabine Wehrmann (CDU) stellte in diesem Zusammenhang den „hohen Wert des Jugendwagons für die Stadt“ heraus, während Wilhelm Hunting die Arbeit als „vorbildlich“ lobte. Ortsbürgermeister Dieter Finke-Gröne würdigte die gute Zusammenarbeit mit der Lindenschule und kündigte seine Zustimmung zu dem Antrag an, „damit die Schubkraft in Melle ankommt“. Damit sind die Weichen für eine Fortsetzung der offenen Kinder- und Jugendarbeit gestellt.

Rasen mähen, Rasen abfegen und Gehölzschnitt: Diese Arbeiten übernimmt künftig SuS Buer auf den Sportplätzen an der Stuckenbergstraße, auf dem Trainingsplatz Hilgenseele und auf dem alten Sportplatz an der Barkhausener Straße. So sieht es die Pflegevereinbarung zwischen dem Verein und der Stadt vor, die im nächsten Jahr in Kraft tritt.

„Nach dem Vorbild des TSV Westerhausen hat auch SuS Buer angefragt, bestimmte Arbeiten auf den Sportanlagen in Eigenregie zu übernehmen“, erklärte Christian Elscher vom Amt für Familie, Bildung und Sport. Die Verwaltung sei nicht abgeneigt, bestimmte Teile dem Verein zu übertragen. Das schaffe Identifikation und sei wirtschaftlich. Für die Arbeiten erhält der Verein einen Pflegekostenzuschuss von 15000 Euro pro Jahr.

„Super gemacht, das bringt der Stadt Vorteile“, meinte Sabine Wehrmann, während Barbara Rolle (SPD) von einem „tollen Engagement der Menschen vor Ort“ sprach.


Notizen aus dem Ortsrat Buer

Buermarkt

In seiner jetzigen Form wird der Buermarkt nicht fortgeführt, berichtete Sandra Görtz (Grüne). Aktuell werden Gespräche mit den Gastronomen geführt, um zu klären, wie es weitergehen könnte. Die Wirte lehnen die Kirchhofsburg als Veranstaltungsort wegen eines zu hohen Aufwandes ab. Offene Fragen gibt es auch noch bezüglich des Ablaufs. Eine Weichenstellung soll noch vor Weihnachten erfolgen, betonte Sandra Görtz.

Spielgeräte

Die Lindenschule erhält neue Spielgeräte. Sie sollen nach Auskunft von Ortsbürgermeister Dieter Finke-Gröne im Februar geliefert werden. Der Ortsrat würde es begrüßen, wenn sie dann auch zeitnah aufgestellt werden.

Kinderhaus

Für die Erweiterung der Außenfläche am Kinderhaus Buer hat der Betreiber mit der Stadt einen Vertrag unterzeichnet. Damit sind die Weichen gestellt, damit das Projekt alsbald in Eigenregie realisiert werden kann.

Buer wird grün

Buer wird grüner. Sabine Wehrmann (CDU) wies auf mehrere bevorstehende Baumpflanzungen im Ortskern hin, unter anderem am Kreisel im Torf, in Tittingdorf sowie im Bereich zwischen Kinderhaus und Barkhausener Straße. Auch die Grünfläche am Kampinghaus soll neu bepflanzt werden. Noch keine Auskunft gibt es darüber, wann die Begrünung entlang der Ortskernentlastung geplant ist.

Buer leuchtet

Die Weihnachtsbeleuchtung im Stadtteil wird ergänzt. Für sechs bis acht Sterne gibt es aus den Reihen der CDU Sponsoren, kündigte Frank Schlattmann (CDU) zur Freude des Ortsrates an. Der Ortsrat stimmte in diesem Zusammenhang dafür, die technische Ausstattung aus dem Ortsratsbudget zu finanzieren. Für die Standorte möchte das Gremium zu einem späteren Zeitpunkt noch Empfehlungen aussprechen. awe

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