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06.11.2018, 19:00 Uhr KOMMENTAR

Der Ritterschlag auch für die Meller Projekte

Kommentar von Christoph Franken

Elke Büdenbender besucht am 14. November Projekte der Ursachenstiftung in Osnabrück. Foto: dpaElke Büdenbender besucht am 14. November Projekte der Ursachenstiftung in Osnabrück. Foto: dpa

Melle. Die Erfolgsstory der „Generationen-Werkstätten“ der Ursachenstiftung kommentiert Christoph Franken für das „Meller Kreisblatt“.

Es ist wirklich sensationell, was Johannes Rahe als unermüdlicher Motor des Ganzen und seine Mitstreiter in Bewegung gesetzt haben. Sie verschränken Achtklässler und Firmen der Region miteinander und erzielen so eine klassische Win-win-Situation: Die Jungs lernen ihre Stärken außerhalb des Schulalltags kennen, und die Unternehmen erhalten direkten Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften.

Da ist es auch kein Nachteil, das der Fokus dieser Generationen-Werkstätten auf die Förderung von Schülern gerichtet ist. Schließlich gibt es auch andere Projekte, die sich gezielt an Mädchen wenden. Außerdem: Fachleute wissen, dass es häufig Jungs sind, die sich weniger Gedanken um ihre Zukunft machen. Sie werden nun in den Projekten von der älteren Generation an die Hand genommen. Und auch da ist es hilfreich, dass die Jungs nicht Lehrern oder Eltern gegenüberstehen, sondern neutralen und erfahrenen Praxisanleitern.

Das erfolgreiche Modell hat sich bis ins Schloss Bellevue herumgesprochen, und „First Lady“ Elke Büdenbender als Schirmherrin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung nimmt es persönlich in Augenschein. Das ist der Ritterschlag für die regionale Ursachenstiftung.


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