Kindgerecht aufgearbeitetes Stück Inklusives Puppentheater gewinnt „Meller Else 2018“

Von Marita Kammeier

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Melle. Beim 22. Puppenspielfestival in Melle hatte ein Stück zum Thema Inklusion ganz klar die Nase vorn. Kindgerecht aufgearbeitet ohne pädagogischen Zeigefinger überzeugte es die Jury. Die Freude bei Puppenspielerin Claudia de Boer vom Figurentheater Blauer Mond war entsprechend groß.

Acht Puppenspiele wurden am Wochenende im Forum in Melle aufgeführt, darunter auch der Vorjahressieger Manuel Virnich aus Nahrendorf. In den Stücken ging es um Eisenbahn fahrende Olifanten, süße Mäuschen, eine Forscherin, Jim Knopf, eine märchenhafte Göttin der Nacht und um Freundschaft, Glück und Träume. Und dann ging es noch um Inklusion, kein alltägliches Thema in einem Puppenspiel. Doch Claudia de Boer schaffte es, das aktuelle Thema kindgerecht aufzuarbeiten, ohne dabei den pädagogischen Zeigefinger zu erheben. Wandlungsfähigkeit ihres Bühnenbildes, dem Schattenspiel und einer menschengroßen Puppe überzeugte sie die Jury. Sie nahm sich zurück und überließ ihren Puppen die Bühne.

Als sie am Ende den Preis, die Meller Else 2018, in ihren Händen hielt, war ihre Freude groß. „Das tut mir unglaublich gut, dass dieses aktuelle Stück mit einem Preis belohnt wird“, sagte Claudia de Boer.


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