Tore am Fließband Eickener Handballer bezwingen Hoykenkamp mit 41:31

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Matchwinner Michael Brack setzt sich einmal mehr gegen die gegnerische Abwehr durch. Archivfoto: Laura BeckmannMatchwinner Michael Brack setzt sich einmal mehr gegen die gegnerische Abwehr durch. Archivfoto: Laura Beckmann

pm/heu Melle Beim 41:31 (17:14) der Eickener Handballer gegen die TS Hoykenkamp kamen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Beide Angriffsreihen setzten auf Tempohandball. Der ESV besaß in der 2. Halbzeit mehr Konsequenz im Gegenstoß und gewann in der Höhe verdient.

Zu Beginn hatte es nicht nach einer torreichen Partie ausgesehen. Hoykenkamp setzte auf lange Angriffe, und Sebastian Rabe als routinierter Spielmacher der Gäste lenkte das Spiel geschickt. So landeten von den ersten 10 Wurfversuchen 9 im Tor der Eickener.

Nach 15 Minuten führten die Ostoldenburger mit 9:5, und alles sah nach einer zähen Aufgabe für die Eickener aus. Doch dann setzte die heimische Sieben auf einfache Angriffe mit schneller Passfolge. Michael Brack profitierte davon besonders und erzielte allein 8 seiner 13 Tore im ersten Abschnitt.

Der SVE glich sofort zum 9:9 aus, und ab dem 13:13 setzten sich die Gastgeber ab. Eine doppelte Zeitstrafe bei den Gästen wurde konsequent genutzt und zur Halbzeit mit 17:14 ausgebaut.

Eicken wollte das Tempo hochhalten, und das gelang über den gesamten zweiten Abschnitt.

Brutaler Willen

In schneller Reihenfolge fielen die Tore und beim 26:19 in der 41. Spielminute schien die Partie in die Entscheidung zu kommen. Christian Wetzstein nutze die vielen Gegenstoßmöglichkeiten bis zum 30:22, ehe der Abwehrstratege die letzten 14 Minuten von der Bank genießen konnte.

Es folgte die Einwechselung von Philipp Bolte, die mit großem Applaus untermalt wurde. Typisch, auf seine Art, gab es schnell eine Zeitstrafe, aber dann zeigte der „Joker“, das er nach seiner Knieverletzung nichts verlernt hatte.

Mit brutalem Willen beschleunigte er immer wieder aus der Abwehr heraus und erzielte gleich 4 Treffer zum letztendlich verdienten 41:31 gegen am Ende disziplinlose Gäste.

ESV: Andreas Fischer, Simon Drosselmeier, Nils Sundermann (4), Albert Brack (3), Patrick Ernst (1), Michael Brack (13/1), Christian Wetzstein (7), Resul Azattemür (3), Jonas Visse (5), Kilian Lülf (1), Mario Hagemann, Philipp Bolte (4).


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