Bildauswertung der Polizei Nach Razzia in der Meller Disko „Naava“: Wer kennt diesen Mann?

Von Christoph Franken und Michael Hengehold

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Der Club Naava wurde im März von der Steuerfahndung durchsucht. Archivfoto: Christina WiesmannDer Club Naava wurde im März von der Steuerfahndung durchsucht. Archivfoto: Christina Wiesmann

Melle. Die Polizei sucht im Zusammenhang mit einer Club-Razzia in Melle einen Mann.

Am Sonntag dem 4. März kam es wie berichtet in der Meller Großdiskothek „Naava“ gegen 3 Uhr morgens zu einem Polizeieinsatz. Die Aktion, an der mehrerer Behörden beteiligt waren, führten dann zu einer mehrmonatigen Sperrung des Clubs. (Weiterlesen: Durchsuchung des Meller Clubs Naava mitten in der Nacht)

Im Verlauf des damaligen Einsatzes wurden von einem unbekannten Mann Gläser auf die Polizisten geworfen.

Von der Polizei gesucht: dieser Unbekannte. Foto: Polizei

Durch die Wurfgeschosse wurden ein Gast und ein Polizeibeamter verletzt. Nach inzwischen erfolgter Auswertung von Bildmaterial übermittelte die Polizei gestern das nebenstehende Foto: Bei dem abgebildeten Mann handelt es sich um einen Tatverdächtigen.

Hinweise zu dem Mann bitte an die Polizei in Melle, Tel.: 05422/920600.

Das Navaa in Melle

Das spätere Naava war 1996 als Mediahall eröffnet worden. Nach mehreren Inhaberwechseln heiß es seit 2013 Naava. Wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung wurde es zweimal durchsucht. Im Februar 2018, als die Polizei gewaltsam einen Tresor öffnete und erneut Anfang März 2018 als Polizei und Steuerfahndung eine nächtliche Razzia durchführten. (Hier geht‘s zu 22 Jahre Clubgeschichte im Schnelldurchlauf.)

Am 9. März 2018 hatte die Stadt Melle den Club dann wegen Sicherheitsmängeln geschlossen, Ende des Monats kündigte Vermieter Henry Walkenhorst den Clubbetreibern, weil die Pacht nicht mehr bezahlt worden sei.

Zuvor hatte es rund um den Club oft Ärger gegeben, kurz vor der Schließung unter anderem mit Rapper Kollegah. Im Oktober wurde es wieder geöffnet.


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