Schnelle Autos am Flugplatz Autoslalom des AC Melle und des AMC Hoyel

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Präparierte Schätze waren beim Autoslalom auf dem Flugplatz unterwegs. Foto: AC MellePräparierte Schätze waren beim Autoslalom auf dem Flugplatz unterwegs. Foto: AC Melle

Melle Der Meller Flugplatz war am Sonntag erneut Schauplatz eines gemeinsamen Autoslaloms des AC Melle und des AMC Hoyel. Bei besten spätsommerlichen Bedingungen fanden sich insgesamt 130 Starter in den unterschiedlichsten Fahrzeugklassen auf der Wiese vor dem Rollfeld ein.

Dass diese Doppelveranstaltung dort stattfinden konnte, liege an der guten Kooperation mit den Segelfliegern. Das betonten Ralf Bietendüwel, der Sportleiter des AC Melle, und Carsten Kröger vom AMC Hoyel. Die Veranstaltung wurde gemeinschaftlich von den beiden Motorsportvereinen organisiert und durchgeführt.

Bietendüwel zeigte sich sehr zufrieden mit der großen Resonanz. Neben hiesigen Fahrern waren Teilnehmer aus Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Hessen angereist. Dies ist sicherlich als Lob für die gute Organisation, die Kompaktheit der Veranstaltung und die als sehr schnell geschätzte Strecke zu werten. Und wo kann man sein fahrerisches Können und das Potenzial seines präparierten Autos so eindrucksvoll präsentieren wie auf dem Gelände in Melle-Eicken?

Der Streckenverlauf bot auf dem weitläufigen Segelflugplatz optimale Bedingungen für Fahrer und Zuschauer. Dort konnte jeder Motorsportenthusiast sein Fahrzeug gefahrlos an die machbaren Grenzen der Fahrphysik bringen und nebenbei noch wichtige Punkte für diverse ausgeschriebene Prädikate und Meisterschaften einfahren. „Wenn hier mal einer wegen zu riskanten Fahrens von der Strecke abkommt, dann geht es eben auf die Wiese“, sagte Bietendüwel schmunzelnd.

Zunächst ging es für die Starter auf den 800-Meter-Parcours des AC Melle, danach fast übergangslos auf die 800-Meter-Strecke des AMC. Auf der Strecke musste der Fahrer sein Rennfahrzeug zwischen aufgestellten Pylonen hindurch manövrieren. Wichtig bei der Durchfahrt war nicht nur Schnelligkeit. Auch Augenmaß und Reaktionsvermögen waren gefragt, um den Rennwagen möglichst fehlerfrei ins Ziel zu bekommen. Einem Trainingslauf folgten zwei Wertungsläufe. Die beiden ermittelten Zeiten der Wertungsläufe ergaben zusammengerechnet das Endresultat.

Den Gesamtsieg feierte Benjamin Schöler aus Freudenberg auf einem Opel Kadett C Coupé vor Christian Reinhold auf einem BMW e36 und dem Dritten Michael Gatzke auf einem Audi A1.

Am Morgen waren zunächst die Nachwuchsfahrer im „Youngster-Slalom-Cup“ auf einem vom ADAC gestellten und extra für solche Veranstaltungen vorbereiteten Ford Fiesta gestartet. Erfreulich war aus Sicht des AC Melle der Sieg von Marvin Kaja in der Rooky-Klasse der 18- bis 22-Jährigen. Neben ihm starten in dieser Nachwuchsserie noch Lukas Vinkmann, Nicolas Schnabel und Simon Jensen für den AC Melle.

Am Nachmittag zeigten sich in der Oldtimer-Gleichmäßigkeit die Schätzchen vergangener Rennsporttage. Sie mussten ihre im Training gefahrene Zeit in den beiden Wertungsläufen möglichst genau wiederholen. pm/hedi


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