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12.10.2018, 16:44 Uhr KOMMENTAR

Meller Hofbesitzer durch Einbrüche verunsichert

Kommentar von Kirsten Muck

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in Deutschland in den letzten Jahren zurückgegangen. Symbolfoto: dpaDie Zahl der Wohnungseinbrüche ist in Deutschland in den letzten Jahren zurückgegangen. Symbolfoto: dpa

Melle. Ein Hofbesitzer aus Eicken-Bruche beobachtet, dass sein Hof in den letzten zwei Jahren häufiger von dreisten Dieben heimgesucht wurde. Eine solche Häufung ist zwar ungewöhnlich, aber kein Grund zur Sorge für die umliegenden Hofbesitzer, meint unsere Kommentatorin.

Es wird alles immer schlimmer, mag der Leser denken. Früher konnte man noch sein Auto unabgeschlossen in der Einfahrt stehen lassen, und jetzt muss man schon Steintröge wegschließen. Doch das ist natürlich ein Trugschluss. Es wird nicht alles immer schlimmer.

Die Kriminalstatistik für das Jahr 2017, die im Mai dieses Jahres vorgestellt wurde, weist nämlich nach, dass die erfassten Straftaten 2017 auf dem niedrigsten Stand seit den neunziger Jahren waren. Bei den Wohnungseinbrüchen beispielsweise gab es einen Rückgang um 23 Prozent.

Nichtsdestotrotz ist es für den Hofbesitzer aus Eicken-Bruche ärgerlich und nervig, dass ausgerechnet sein Hof schon mehrmals im Visier dreister Diebe war. Sorgen um sein Hab und Gut braucht sich nun aber in der Nachbarschaft niemand machen. Denn dieser Fall ist, so wie er sich darstellt, ein Einzelfall.


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