Autoslalom auf dem Flugplatz Doppelveranstaltung des AC Melle und des AMC Hoyel

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Präparierte Autos gibt es wieder beim Slalom des AC Melle und des AMC Hoyel auf dem Meller Flugplatz zu sehen. Dieses Bild aus dem Vorjahr zeigt Frederick Tost vor seinem Rennboliden. Archivfoto: Martina EwertPräparierte Autos gibt es wieder beim Slalom des AC Melle und des AMC Hoyel auf dem Meller Flugplatz zu sehen. Dieses Bild aus dem Vorjahr zeigt Frederick Tost vor seinem Rennboliden. Archivfoto: Martina Ewert

Melle Am Sonntag, 14. Oktober, ist der Flugplatz in Melle-Eicken wieder Schauplatz für den Automobil-Slalom des AC Melle und des AMC Hoyel. Die Doppelveranstaltung wird zur Automobil-Slalommeisterschaft des ADAC Weser-Ems, zum ADAC Youngster-Slalom-CUP OWL, zum NFM-Slalomcup und zum nordwestdeutschen Slalomcup 2018 gewertet.

Auf der Start-und-Lande-Platz des Flugplatzes werden auf zwei getrennten Strecken die jeweiligen Slalom-Rennen durchgeführt. Aufgrund der großzügigen Platzverhältnisse können wieder beide Kurse direkt hintereinander aufgebaut werden, was bei den Teilnehmern in der Vergangenheit immer wieder großen Zuspruch gefunden hat. Mit Pylonen wird von den beiden Vereinen jeweils ein Slalomparcours auf rund 1000 Metern aufgebaut.

Es geht in diesem Motorsport-Wettbewerb um Hundertstelsekunden, Augenmaß, Reaktionsvermögen sowie Gespür für das Fahrverhalten des eigenen Autos, um nach Möglichkeit fehlerfrei ins Ziel zu bekommen. Einem Trainingslauf folgen zwei Wertungsläufe. Die beiden ermittelten Zeiten der Wertungsläufe ergeben zusammengerechnet das Endresultat.

Bei nur einer Anreise – da sich beide Vereine für das Wochenende zusammentun – spielt das Rennsportevent eine wichtige Rolle im Terminkalender für Rennsportbegeisterte. Zunächst starten ab 8.30 Uhr die Teilnehmer aus dem Youngster-Slalomcup. In den zwei Wertungsläufen wird die Bestzeit bewertet, je umgefahrene Pylone werden drei Sekunden Strafzeit addiert. Im Youngster-Slalomcup werden den Nachwuchsfahrern Fahrzeuge vom ADAC gestellt. Es gibt zwei Leistungsklassen: bis 18 Jahre (ohne Führerschein) und von 18 bis 25. „Dies ist eine Motorsport-Einstiegsmöglichkeit für einen geringen Obolus“, sagt Ralf Bietendüwel vom AC Melle. Dafür kann sich jeder bewerben. Für viele Youngster, die aus diesem Förderprogramm kommen, ist es eine Vorstufe zum Rundstreckensport. „Die jungen Fahrer werden hier nicht zum Rasen animiert, sondern zum sicheren und beherrschten Fahren.“

Anschließend starten ab 11 Uhr die speziell für solche Veranstaltungen aufgebauten Autos der diversen Fahrzeug- und Motorenklassen 1a bis 3b. Gegen 17 Uhr sollen die Klassen- und Gesamtsieger feststehen. Ab 15.30 Uhr findet eine Oldtimer-Gleichmäßigkeitsprüfung statt.

Der AC Melle weist darauf hin, dass vor Ort beim Veranstalter keine Tageslizenzen mehr erworben werden können. hedi


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