Gmünd freut sich über die Gäste Alpenfreunde lieben die „Meller Ecke“

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Melle/Gmünd. Rund 40 Mitglieder besitzt die Meller Regionalgruppe des Deutschen Alpenvereins innerhalb der Sektion Osnabrück mit 2300 Mitgliedern. Regelmäßig sind Meller in Kärntens schmuckem Kulturhauptstädtchen Gmünd, denn es bildet eine ideale Ausgangsbasis zur „Osnabrücker Hütte“.

Die Hütte auf 2200 Meter Höhe und die sie umgebenden Wanderwege und Steige werden von der Osnabrücker Sektion betreut. Das Gebäude ist von Gmünd aus über das wildromantische Maltatal bis zum Kölnbrein-Stausse (2000 Meter) zu erreichen. Von dort führt eine leichte zweistündige Wanderung zur Hütte.

Die verfügt im Inneren sogar über eine „Meller Ecke“. „Die haben der damalige Hüttenwirt und unser leider verstorbenes Gründungsmitglied Fritz Lührs am 21. Juli 1981 ins Leben gerufen“, berichtete Friedel Wischmeyer, der heute die Regionalgruppe leitet. Lührs, Lehrer in Gerden, habe seinerzeit auch als Wegewart mit anderen Mellern aktiv zum Erhalt der Osnabrücker Hütte beigetragen. „Die haben kleine Reparaturen selbst ausgeführt, Wege markiert und nach dem Winter auf die Terrasse gestürzte große Steine weggeräumt“, erzählte Wischmeyer.

Junge wollen klettern

Er räumte ein, dass dieses Engagement zurückgegangen sei. Viele der Meller Alpenvereinsmitglieder seien inzwischen halt zu alt geworden. „Und die Jungen frönen lieber dem Klettersport.“

Gmünds Bürgermeister Sepp Jury und Vizebürgermeister Claus Faller freuen sich über die Besucher aus Melle und der Freundschaftsstadt Osnabrück. Die beiden FPÖ-Politiker verwiesen auf die erfolgreichen Bemühungen, Gmünd als Künstlerstadt zu etablieren. „Früher sind die Leute auf dem Weg zur Nockalmstraße oder zum Katschbergpass an Gmünd vorbeigefahren, jetzt haben wir viele Tagesgäste und sind auch mit der Auslastung unserer Hotels, Gasthöfe und Pensionen sehr zufrieden“, sagte Faller.

Ein Porschemuseum

Kein Wunder, finden sich doch in den mittelalterlichen Gassen zahlreiche Galerien und Künstlerateliers. Stolz ist Faller auf das neue Ausstellungsgebäude „Haus des Staunens“. So etwas erwarte man in Salzburg, aber nicht in Gmünd.“Das ist ganz a tolle Geschichte , die sich da entwickelt hat“, betonte Jury.

Die Gäste aus Osnabrück und Melle seien natürlich immer besonders herzlich willkommen. Die „Osnabrücker Hütte“ gehöre zum Gesamtbild eines touristischen Puzzles: „Die Hütte, Kunst in Gmünd, die Berge und die Natur im Nationalpark Hohe Tauern, unser Porschemuseum und die familienfreundliche Urlaubsregion Lieser-Maltatal ergänzen sich hervorragend“, hob der Bürgermeister hervor.

Neue Verbindung?

Überrascht waren Jury und Faller aber davon, dass es auch in Melle ein Automuseum gibt. Das würden sie sich gerne bei ihrem nächsten Abstecher nach Osnabrück anschauen. Möglicherweise lasse sich eine dauerhafte Verbindung zum privat geführten Porschemuseum in Gmünd aufbauen. Ferdinand Porsche hatte in Gmünd den späteren Porsche 911 entwickelt.


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