Ein Bild von Christoph Franken
11.10.2018, 13:00 Uhr KOMMENTAR

Meller sollten Einladung aussprechen

Von Christoph Franken


Nur 30.000 Kilometer lief dieser Porsche 911 Baujahr 2006 bei der österreichischen Polizei. Das Problem: Festgenommene konnten wegen der engen Rückbank nicht mitgenommen werden und daher musste dann eigens einer zweiter Streifenwagen angefordert werden. Foto: Christoph FrankenNur 30.000 Kilometer lief dieser Porsche 911 Baujahr 2006 bei der österreichischen Polizei. Das Problem: Festgenommene konnten wegen der engen Rückbank nicht mitgenommen werden und daher musste dann eigens einer zweiter Streifenwagen angefordert werden. Foto: Christoph Franken

Melle. Eine mögliche Verbindung der Automuseen in Gmünd und Melle kommentiert Christoph Franken für das „Meller Kreisblatt“.

Klein, aber fein ist das Porsche-Museum in Gmünd mit automobilen Raritäten der berühmten Sportwagenmarke. Ferdinand Porsche entwickelte dort zwischen 1944 und 1950 den legendären Porsche 356, der schon die signifikante Karrosserieform der späteren 911er-Modelle besaß. Der Ort in Kärnten gilt seitdem als die Geburtsstätte der Sportwagenmarke Porsche.

1982 hatte der Gmünder Antiquitätenhändler Helmut Pfeifhofer dieses einzige private Porsche-Automuseum in Europa aufgebaut. Bei Sonderausstellungen wird mit dem Porsche-Werksmuseum in Stuttgart kooperiert.

Ähnlich wie das Meller Automuseum beherbergt es fahrbereite Autos, so den einzigen offiziellen 911-er der österreichischen Polizei. Eine Verbindung der beiden Museen läge daher nahe. Wenn zur Maiwoche 2019 in Osnabrück eine Delegation aus Gmünd kommt, ließe sich ein Abstecher nach Melle organisieren. Eine rechtzeitige Einladung durch die Verwaltung der Wanderstadt Melle wäre sinnvoll.


Der Artikel zum Kommentar

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN