Bei Bau eines Feuerwehrhauses Stadt Melle verzichtet auf Generalplaner

Von Christina Wiesmann und Christoph Franken

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Noch ist die Ortsfeuerwehr Wellingholzhausen hier an der Schützenstraße untergebracht. Foto: Christina WiesmannNoch ist die Ortsfeuerwehr Wellingholzhausen hier an der Schützenstraße untergebracht. Foto: Christina Wiesmann

Wellingholzhausen. Den aktuellen Sachstand zum Neubau des Feuerwehrhauses im Meller Stadtteil Wellingholzhausen stellten im Rahmen der Ortsratssitzung am Montagabend Nils Oberschelp und Guido Kunze von der Stadtverwaltung vor.

Im April sei, so Oberschelp, eine Projektgruppe für das weitere Vorgehen gegründet worden. Im August wurde noch ein weiteres Grundstück an der Ecke Altenmeller Straße/Gausekamp durch die Stadt erworben. Das zuvor gekaufte Grundstück sei zwar „groß genug“ für den Neubau gewesen, der Landkreis erteilte aber keine Genehmigung für die Grundstückseinfahrt, da diese zu nah am Kreisverkehr liege.

Mit dem Kauf des benachbarten Areals vergrößert sich die Gesamtgrundstücksfläche, die für den Neubau zur Verfügung stehen wird. Die Zufahrt kann dann an anderer Stelle des Gausekamps erfolgen, in ausreichender Entfernung zum Kreisverkehr, wie Oberschelp betonte.

„Wir bleiben so flexibel“

Die Planung für den Neubau des Feuerwehrhauses wird vermutlich Ende Oktober vergeben. Oberschelp wies zudem daraufhin, dass kein Generalplaner an Planung und Bau beteiligt sein wird. „So bleiben wir möglichst flexibel. Und wir haben damit schon zuvor gute Erfahrungen gemacht.“

Die fertige Entwurfsplanung und der Umsetzungsbeschluss könnten im Frühjahr 2019 stehen, die Ausfürung danach eigentlich beginnen – ein genaueres Datum für den ersten Spatenstich gaben die Vertreter der Stadt allerdings nicht preis. „Das hängt einfach von zu vielen Faktoren ab“, gab Guido Kunze zu bedenken.

2,7 Mio Euro eingeplant

Nils Oberschelp erläuterte anschließend die mögliche Raumaufteilung für das Feuerwehrhaus. Auf einer Gesamtnutzfläche von knapp 840 Quadratmetern sollen neben den Fahrzeugen der örtlichen Wehr auch Umkleidemöglichkeiten und Räume für die Jugend einen Platz finden. Da Orts- und Stadtbrandmeister in die Planungen einbezogen werden, sei es möglich, die Wünsche der Ortsfeuerwehr zu bedenken und beim Neubau entsprechend zu berücksichtigen.

Die Kosten für Planung und Bau werden sich auf rund 2,4 Millionen Euro belaufen, etwa 300000 Euro Nebenkosten kommen noch dazu.


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