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30.09.2018, 16:32 Uhr KOMMENTAR

Bald keine Post mehr? Ein Dilemma für Buer

Von Simone Grawe


Nach fünf Jahren ist Schluss: Petra Schmidt will die Postagentur in ihrer Q1-Tankstelle in Buer nicht mehr betreiben. Foto: Michael HengeholdNach fünf Jahren ist Schluss: Petra Schmidt will die Postagentur in ihrer Q1-Tankstelle in Buer nicht mehr betreiben. Foto: Michael Hengehold

Melle. Der Meller Stadtteil Buer könnte bald über keine Postagentur mehr verfügen. Einen Interessenten gibt es zwar, aber dahinter stehen viele Fragezeichen. Ein Dilemma für Buer, meint unsere Kommentatorin.

Welch ein Dilemma für Buer: Der Stadtteil könnte zum Jahresende ohne Postagentur da stehen.

Das Ehepaar Schmidt möchte die Agentur in seiner Tankstelle nicht mehr betreiben, weil Aufwand und Ertrag in keinem Verhältnis stehen. Die Betreiber fordern von der Post mehr Geld; verständlich.

Andere Geschäftsleute stehen in den Startlöchern, warten aber erst noch ab.

Auf der anderen Seite ist die Post verpflichtet, entsprechend der Einwohnerzahl eine Agentur vorzuhalten, wenn auch nur mit einer eingeschränkten Öffnung von 18 Wochenstunden. Das ist für die Kunden alles andere als attraktiv.

Ortsbürgermeister Finke-Gröne ist es zu wünschen, dass seine weiteren Gespräche mit potenziellen Betreibern zum Erfolg führen mögen: Im Sinne der Attraktivität von Buer.


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