Zwei neue Klassenräume Meller Bildungsausschuss für Erweiterung der Sandhorstschule

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Zu klein wird die „Schule im Grünen“ für die wachsenden Schülerzahlen in Bruchmühlen. Foto: Norbert WiegandZu klein wird die „Schule im Grünen“ für die wachsenden Schülerzahlen in Bruchmühlen. Foto: Norbert Wiegand

Bruchmühlen. Die zu erwartenden Schülerzahlen der Sandhorstschule in Bruchmühlen steigen an. Somit werden in den nächsten Jahren sieben statt fünf Klassenräume benötigt.

Diese Vorausberechnungen der Verwaltung präsentierte Karl-Wilhelm Möller am Mittwochabend dem Ausschuss für Bildung und Sport. Im Zusammenhang mit praktizierter Inklusion müssten bereits eine Klasse im Dachgeschoss und eine andere im Keller unterrichtet werden, da barrierefreie Räume für Musik, Werken und Computer benötigt würden.

Zweizügigkeit

Auch wegen eines neu entstehenden Baugebietes in Bruchmühlen könne es zu einer langfristigen Zweizügigkeit kommen. Die Ausschussmitglieder befürworteten einstimmig, Erweiterungsmöglichkeiten zu prüfen und zu planen. Bereits zum 1. August 2019 müsse ein zusätzlicher Klassenraum bereitgestellt werden, ein weiterer zum 1. August 2020. „Im Rahmen einer Sanierung sind die Fachunterrichtsräume für Musik, Werken und Computer, die Toilettenanlage sowie das für den Ganztag erforderliche Platzangebot zu berücksichtigen“, heißt es weiter im Beschlusstext.

Große Baustelle

Herla Wendelin-Feindt (CDU) regte an, die nächste Ausschuss-Sitzung in der Sandhorstschule durchzuführen. „Die Sandhorstschule hat eine gute Zukunfts-Perspektive, deshalb ist eine Dauerlösung besser als Container“, erklärte Gerhard Boßmann (SPD). „Da steht eine große Baustelle an, die wir in diesem Jahr auf den Weg bringen sollten“, meinte Uschi Thöle-Ehlhardt (UWG). Für die Sanierung und Erweiterung der Bruchmühlener Grundschule sprach sich auch Reinhardt Wüstehube (Grüne) aus. „Es ist doch schöner über Erweiterungen von Schulen zu diskutieren, als über Schließungen reden zu müssen“, schloss die Ausschuss-Vorsitzende Jutta Dettmann (SPD) die Diskussion ab.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN