ESV mit Aufwind gegen Bissendorf Handball: HSG will gegen Haselünne ersten Heimsieg

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Patrick Ernst und die Eickener gehen selbstbewusst an die Aufgabe Bissendorf II heran. Foto: Laura BeckmannPatrick Ernst und die Eickener gehen selbstbewusst an die Aufgabe Bissendorf II heran. Foto: Laura Beckmann

Melle Nach dem deutlichen Erfolg in Friesoythe gehen die Landesligahandballer aus Eicken mit viel Rückenwind in die nächste Aufgabe gegen Bissendorf II. Nach ihrem Premierensieg dieser Saison bei Schüttorf II will die HSG in der Landesklasse gegen Haselünne/Herzlake nachlegen. Eicken II ist spielfrei.

Beim 34:23 bei der HSG Altes Amt Friesoythe haben alle zehn ESV-Feldspieler Tore erzielt. „Das kommt bei uns nicht so oft vor“, berichtet Trainer Maik Rapczinski. Das sei sehr gut für den Teamgeist und gebe noch einmal zusätzlichen Auftrieb. Überhaupt geht Eicken die kommenden Herausforderungen mit dem Selbstvertrauen an, zum Schluss immer noch zulegen zu können.

In allen vier bisherigen Partien hat man die letzten 20 Minuten, also den Zeitraum von der 40. bis zur 60. Minute isoliert betrachtet, gewonnen, zum Teil eindeutig. Selbst die insgesamt mit 22:25 verlorene Begegnung gegen Grüppenbühren/Bookholzberg schloss Eicken in der Phase positiv ab (9:8).

Die ESV ist mit 6:2 Punkten aus vier Matches aktueller Tabellenzweiter und empfängt am Samstag (18 Uhr) den Dritten TV Bissendorf-Holte II (ebenfalls 6:2 aus vier) zum Spitzenspiel. Für Rapczinski ist es keine normale Begegnung, denn es geht gegen seinen alten Verein, für den er 13 Jahre lang als Trainer gearbeitet hat. „Der Verein hat mich sehr geprägt. Dort habe ich meine Trainer-Laufbahn in Schwung gebracht“, freut sich Rapczinski auf das Wiedersehen mit alten Bekannten.

Der gute Saisonstart der Bissendorfer sei überraschend. Doch im Verlauf der Saison dürfe man damit rechnen, dass sich der Aufsteiger eher Richtung Mittelfeld einsortiere. Daher stehe sein Team auch nicht vor einem „Vier-Punkte-Spiel“, in dem es gelte, einen ernsthaften Konkurrenten auf Distanz zu halten. „Für unsere Ansprüche müssen wir die Partie gewinnen. Und wir haben durch unsere Saisoneröffnung das nötige Selbstbewusstsein. Zudem sind alle Spieler dabei und auch fit.“

Gegen einen Gegner in Bestbesetzung, der womöglich auch ein, zwei Akteure aus dem Kader der Ersten aufbietet, hat der ESV-Coach nichts. Im Gegenteil: „Wenn Bissendorf vollzählig antritt, wissen wir, was auf uns zukommt. Dann ist man noch ein bisschen fokussierter und klarer.“

Nachdem die HSG Grönegau-Melle in der Vorwoche beim 36:27 in Schüttorf den ersten Saisonerfolg verbuchte, brennt sie darauf, am Samstag (18 Uhr) gegen die HSG Haselünne/Herzlake den ersten Heimsieg zu feiern. Der Fünfte der Vorsaison ist mit zwei Niederlagen in die neue Saison gestartet, trotzdem dürfen die körperlich robusten Emsländer keinesfalls unterschätzt werden. Gerne versuchen sie, die Tore aus dem Rückraum zu erzielen. Das will die Mannschaft von Mike Bordihn und Frank Lührmann mit einer offensiven Deckungsvariante verhindern.

Sorgen bereitet den Coaches, dass neben den Möllers-Brüdern auch Jannik Lampen fehlen wird. Zudem ist der Einsatz von Jan Springhetti wegen einer Verletzung fraglich. „Doch wenn wir die aktuelle Aufgabe mit der Einstellung der letzten beiden Spiele angehen und es uns gelingt, dem Gegner mit intensiver Deckungsarbeit das Spiel schwer zu machen und die eigene Torwurfquote zu verbessern, steht einem Erfolg nichts im Wege“, meint Lührmann.


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