Sportausschuss will 120000 Euro bereitstellen Neubau der Skater-Anlage in Melle auf dem Weg

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Im nächsten Sommer soll der Neubau der derzeit geschlossenen Skateranlage am Grönegaubad beginnen.Foto: Simone GraweIm nächsten Sommer soll der Neubau der derzeit geschlossenen Skateranlage am Grönegaubad beginnen.Foto: Simone Grawe

Melle. Wegen erheblicher Sicherheitsmängel stillgelegte Skaterbahn am Gröngau-Bad soll neu gebaut werden. In seiner Sitzung am Mittwochabend befürwortete der Ausschuss für Bildung und Sport einstimmig die Einplanung von 120000 Euro im Haushalt 2019/2020.

Dass es zunächst darum gehe, in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und einem Fachplaner ein abschließendes Konzept für die Nutzung durch Skater, BMX-Fahrer, Inliner und Scooter zu erarbeiten, erläuterte Karl-Wilhelm Möller. Der Leiter des Amtes für Familie, Bildung und Sport ergänzte, dass es den engagierten Jugendlichen durchaus gelingen könne, weitere Sponsorengelder einzuwerben, die den Bau einer attraktiven Bahn ermöglichen.

Jugend sorgt für „Drive“

Im Februar sollen die Ergebnisse des abschließenden Konzept-Workshops dem Ausschuss erneut vorgestellt werden, sodass ab Sommer 2019 der Neubau der Skateranlage angegangen werden kann. In der vorangegangenen Sitzung hatten Lukas Paffrath und Felix Wiesner vom Jugendparlament den Mitgliedern des Sportausschusses bereits konzeptionelle Ausarbeitungen mit einem geschätzten Kostenvolumen von 150000 Euro vorgelegt, die damals die einhellige Zustimmung des Gremiums fanden.

Tolle Sache

„Lasst uns den Bau der neuen Skateranlage als vereinsungebundenes Sportangebot auf die parlamentarische Reise schicken“, warb Reinhardt Wüstehube (Grüne) für ein klares Votum. Herla Wendelin-Feindt (CDU) lobte die „schnelle Arbeit der Verwaltung“ und Mirco Bredenförder (CDU) die „gute Vorarbeit von Jugendparlament und Jugendkonferenz“. Gerhard Boßmann (SPD) sprach von einer „tollen Sache“ und Uschi Thöle-Ehlhardt (UWG) von einer „richtigen Entscheidung“.

„Da haben ja die Jugendlichen den richtigen Drive in die Sache gebracht und für eine außergewöhnlich zügige Bearbeitung ihres Anliegens gesorgt“, fasste die Ausschuss-Vorsitzende Jutta Dettmann (SPD) die Debatte zusammen.


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