Ein Tatort in Melle Verdächtiger nach fünf bewaffneten Raubüberfällen in Haft

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Der Verdächtige wurde festgenommen und sitzt nun in U-Haft. Symbolfoto: dpa/Patrick SeegerDer Verdächtige wurde festgenommen und sitzt nun in U-Haft. Symbolfoto: dpa/Patrick Seeger

Melle/Bielefeld/Gütersloh. Die Polizei in Gütersloh, Bielefeld und Melle hat eigener Angabe zufolge eine Serie von fünf bewaffneten Raubüberfällen auf Tankstellen und Spielhallen geklärt. Das teilten die Staatsanwaltschaft Bielefeld, die Polizeibehörden in Bielefeld und Gütersloh sowie die Polizei in Melle mit.

Die Ermittler werfen einem 35-Jährigen aus Verl im Landkreis Gütersloh vor, von April bis Juni dieses Jahres fünf Raubüberfälle begangen zu haben, darunter einen in Melle-Neuenkirchen.

Die vorgeworfenen Taten:

  • Am 26. April dieses Jahres soll der Verdächtige in den frühen Morgenstunden eine Spielothek an der Bielefelder Straße in Steinhagen überfallen haben. Dort wurde eine Angestellte mit einer Pistole bedroht. Sie musste die Kasse öffnen, der Täter floh mit Bargeld.
  • Nur zwei Tage später, am 28. April soll der Beschuldigte mit einem anderen bislang unbekannten Täter den Verkaufsraum einer Tankstelle an der Haller Straße in Steinhagen ausgeraubt haben. Die beiden Täter bedrohten eine Mitarbeiterin mit einer Pistole und erbeuteten Bargeld.
  • Am 19. Mai 2018 soll der 35-Jährige eine Tankstelle an der Gerdener Straße in Melle-Neuenkirchen ausgeraubt haben. Dabei soll er die beiden anwesenden Mitarbeiter mit einer Pistole bedroht haben. Der Täter erbeutete Bargeld, Zigaretten und die Smartphones der Angestellten.
  • Am 21. Mai soll der Verdächtige eine Tankstelle an der Verler Straße in Gütersloh überfallen haben. Der Täter bedrohte die Angestellte mit einer Schusswaffe und erbeutete die Tageseinahmen und Zigaretten.
  • Am 22. Juni soll der Mann eine Spielhalle in Bielefeld-Brackwede überfallen haben. Auch hier wurde eine Mitarbeiterin mit einer Schusswaffe bedroht. Der Täter erbeutete die Tageseinnahmen.
Der Verdächtige ist den Ermittlern zufolge drogenabhängig und arbeitslos. Er hatte bereits wegen ähnlicher Taten eine erhebliche Haftstrafe abgesessen. Da er zu den Tatzeiten auf Bewährung war, schickte ihn ein Richter in Untersuchungshaft.


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