Aufregung auf Zuruf Kabarettist Sebastian Pufpaff im Festsaal in Melle

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Gentleman-Kabarettist Sebastian Pufpaff kommt am Freitag nach Melle. Foto: Manuel BerningerGentleman-Kabarettist Sebastian Pufpaff kommt am Freitag nach Melle. Foto: Manuel Berninger

Melle. Kabarett und Anarchie macht Sebastian Pufpaff. So steht es auf seiner Internetseite. Am Freitag, 28. September, zeigt der stets gut gekleidete Mann im Festsaal in Melle, was sich dahinter verbirgt.

Sebastian Pufpaff mache „Kabarett der Art, was alle denken und keiner sagt“, schrieb die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) nach einem Auftritt des 42-Jährigen am 7. Juni in Gelsenkirchen-Schalke. Dort zeigte er sein Programm „Auf Anfang“, mit dem er am Freitag auch in Melle gastiert.

Mittlerweile zählt Sebastian Pufpaff zu den beliebtesten und rührigsten Kabarettisten Deutschlands. Er hat Preise wie den Prix Pantheon oder erst vor kurzem den Nordrhein-Westfälischen Kleinkunstpreis, die „Bocholter Pepperoni“, gewonnen. Er moderiert seit 2013 die Satire-Sendung „Pufpaffs Happy Hour“ und hat Auftritte in der „heute-show“ im ZDF. Der Gentleman-Kabarettist, wie er oft wegen seiner ausgewählten Garderobe genannt wird, ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Von dort aus feuert er nun seine Pointen ab. In seinem Programm ruft er seinen Zuschauern zu: „Der Schein regiert die Welt, ob als Zahlungsmittel oder Fassade.“ Auf die Frage, wovon sein Programm handelt, antwortet er ganz unbescheiden: „Woher soll ich das wissen. Bin ich Gott? Ja, bin ich.“ Seinem Publikum verspricht er alles und garantiert noch mehr. „Wir lachen uns tot, um kurz darauf wieder aufzuerstehen“, sagt er um anzufügen: „Vergessen Sie den Sinn des Lebens, denn wir bauen uns unsere eigene Welt.“ Wo andere einen Schalk im Nacken haben, sitzt bei Pufpaff der Sarkasmus.

Aber das gefällt dem Volk. Viele Presse-Kritiken berichten von viel Applaus, der gespendet wird. Für ihn sieht die Sache so aus: „Sie zahlen überteuerte Karten, und ich rege mich auf der Bühne auf. Für Geld! Geil!“ So stand es in einem Artikel der Bergischen Landeszeitung am 14. September. In Eckenhagen bei Gummersbach zeigte er zweieinhalb Stunden ein „hochkonzentriertes, komisch-giftiges Programm“, zu dem das Publikum Themen wie Gülle fahren, Netzabdeckung und Schule beisteuern durfte. Pufpaff meckert also auch auf Zuruf.

Sebastian Pufpaff, Festsaal, Melle, Fr., 28. 9., 20 Uhr, Eintritt: 24,30 Euro. Karten erhältlich unter www.deinticket.de oder der Nummer 0541/7607780.


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