Geburtstag in Neuenkirchen Meller Montessori Kinderhaus feiert 25 Jahre

Von Conny Rutsch

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Neuenkirchen. Geburtstag feiern ist für Kinder ein riesiges Event. Wenn aber dann auch noch ihr Montessori Kinderhaus einen runden Geburtstag so richtig groß und kinderfreundlich begeht, dann ist der Samstagnachmittag einfach nur klasse.

So geschehen in Neuenkirchen am Wochenende. Viele Kinder in Begleitung von Eltern, Großeltern und Freunden feierten begeistert das 25-jährige Bestehen des Montessori Kinderhauses mit vielen Aktionen auf den Spielplätzen und in den Räumlichkeiten von Kindergarten und Familienhaus. Da wurden bunte Gesichter geschminkt, Gartenstäbe aus Ton gestaltet und Kreide wurde hergestellt. Die Erwachsenen trugen ihren Anteil an der Party mit dem Verkauf von Marmelade und Honig sowie Kunstobjekten aus dem Ort bei.

Eine fröhliche 25

Gleich zum Eingang hatte sich das Neuenkirchener Künstlerehepaar Hildrun Balz und Dieter Osuch etwas Besonderes einfallen lassen. Als Eintrittskarte für die Party erhielt jeder Gast einen bunten Glaskiesel, den die Mosaikkünstlerin auf der Platte eines Tisches zu einer fröhlichen 25 gestaltete, die nachhaltig an dieses Fest erinnern wird.

Die Nachfrage steigt – bis heute

Als Gäste waren Elisabeth Müller-Suttmeyer von der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) sowie die Leiterin der Oberschule Neuenkirchen, Sandra Apeler, gekommen, um der Leiterin des Kinderhauses, Kim Rittinghaus, und ihrem Team zu gratulieren. Die HHO fungiert als Trägerin der Einrichtung, dessen mobile Übergangslösung, sprich Container, auf dem Gelände der benachbarten Oberschule errichtet werden durften. „Wir sind sehr froh, dass diese Regelung uns hilft, den neuen Anbau anzugehen“, erklärte Kim Rittinghaus. So klein, wie das Kinderhaus einst vor 25 Jahren seine Arbeit im Pavillon der Oberschule aufnahm, so stark ist es gewachsen, die Nachfrage nach Plätzen steigt – bis heute. Während im Kindergarten schon eine Regel- und eine integrative Gruppe betreut werden, bieten die Container gleich nebenan zwei Krippengruppen Raum, bis der Anbau fertiggestellt ist.

Inklusive Arbeit erleben

„Schon seit 1996 gibt es hier integrative Gruppen“, erklärte Sandra Apeler, und Kim Rittinghaus fügte hinzu, dass es für die Kinder wichtig sei, die inklusive Arbeit von der Krippe über den Kindergarten bis zur Schule zu erleben und damit Verständnis im Miteinander zu entwickeln. „Die Kinder der Schule sehen diese Arbeit hier jeden Tag, auch das ist wichtig“, ergänzte Apeler. Und HHO-Mitarbeiterin Elisabeth Müller-Suttmeyer mahnte, dass die Rahmenbedingungen für diese wichtige Arbeit allerdings auch gesetzlich gut geregelt werden müssten.

Insgesamt gestaltete sich das Fest genauso harmonisch wie die Kooperation zwischen den Institutionen, das wurde jedem Gast deutlich vor Augen geführt.


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