Nach bundesweiten Schlagzeilen Richtkrone über dem Feuerwehrhaus in Oldendorf

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Etappenziel geschafft: Über dem Feuerwehranbau in Oldendorf weht die Richtkrone, sehr zur Freude von Karin Kattner-Tschorn, Anja Lange-Huber, Sören Rasper, Stefan Dierker, Marcel Schmidt, Reinhard Scholz und Anna-Margaretha Stascheit. Foto: Simone GraweEtappenziel geschafft: Über dem Feuerwehranbau in Oldendorf weht die Richtkrone, sehr zur Freude von Karin Kattner-Tschorn, Anja Lange-Huber, Sören Rasper, Stefan Dierker, Marcel Schmidt, Reinhard Scholz und Anna-Margaretha Stascheit. Foto: Simone Grawe

Oldendorf Ein wichtiges Etappenziel in Oldendorf ist geschafft: Über dem neuen Anbau des Feuerwehrhauses weht die Richtkrone. Im Beisein von Vertretern der Stadt, des Rates, des Ortsrates, der Nachbarn und der am Bau beteiligten Handwerker feierte die Ortsfeuerwehr Oldendorf ein zünftiges Richtfest.

Nach alter Sitte hatten zu diesem Zweck die Nachbarn eine ansehnliche Richtkrone geschmückt. Dem Anlass entsprechend war sie mit einem Blaulicht und blau-roten Schleifen dekoriert. Bevor sie auf das Dach des neuen Anbaus gehievt wurde, statteten Zimmermann Marcel Schmidt, Bürgermeister Reinhard Scholz und Ortsbrandmeister Stefan Dierker der fleißigen Runde zunächst einen Besuch ab und erschienen wenig später mit der Krone auf dem Vorplatz zum altehrwürdigen Zeremoniell.

Unsägliche Vorgeschichte

Bewusst lenkte Reinhard Scholz den Blick in die Zukunft und ließ die unsägliche Vorgeschichte um zu kleine Tore des vorhandenen Anbaus und die damit verbundene Häme und Seitenhiebe verschiedener Fernsehsender außen vor.

Vielmehr freute sich der Bürgermeister, dass die Arbeiten an dem 900000 Euro teuren Projekt planmäßig voranschreiten. Für Oldendorf entstehe „ein tolles Bauwerk“, bei dem es bislang keine Terminverzögerungen gegeben habe, so dass die Einweihung wie geplant im Frühjahr 2019 erfolgen könne. Auch das Budget werde eingehalten, betonte Scholz.

Dank an die Feuerwehren

Er dankte allen am Bau beteiligten Firmen und den Mitgliedern der Feuerwehr, die ehrenamtlich die öffentliche Aufgabe des Brandschutzes wahrnehme: „Die Feuerwehren sind im örtlichen Leben nicht zu ersetzen und von besonderer Bedeutung. Ihre Arbeit genießt einen besonderen Stellenwert im Stadtteil, denn sie leistet einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenwirken im Ort“, würdigte Scholz, der dem Bau weiterhin einen unfallfreien Verlauf wünschte.

„Was lange wehrt....“, leitete Anna-Margaretha Stascheit ihr Grußwort ein. Auch sie lenkte den Blick in die Zukunft und wünschte dem Neubau, dass er unter einem guten Stern stehen möge: „Vielleicht ruft ja dieser Neubau dazu auf, dass sich einige neue junge Mitglieder für die Arbeit der Feuerwehr interessieren“, meinte die stellvertretende Ortsbürgermeisterin.

Anschließend hatte Zimmermann Marcel Schmidt das Wort. Hoch oben auf dem Dach forderte er Reinhard Scholz und Stefan Dierker zum Ausloten der Richtkrone auf, was nach mehreren Versuchen dank des Zielwassers wenig später gelang. Dem Richtspruch mit Musik schloss sich eine launige Feier an.


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