Rollenspiele und Tabletops Gäste auch aus Frankfurt: Meller Teutocon etabliert sich

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pm Melle. Die Teutocon im Alten Stahlwerk etabliert sich. Aus dem Frankfurter Raum fanden Spieler mit der weitesten Anreise den Weg nach Melle, aber auch von der Nordseeküste kamen Interessierte in das Jugendzentrum.

Knapp 200 Gäste konnten die Organisatoren im Jugend- und Kulturzentrum begrüßen, die dort ihren Hobbies frönen wollten: Rollenspiele, Tabletops, Brett- und Kartenspiele.

Ab 18 Uhr am Freitag waren die Pforten geöffnet, da warteten frühe Gäste schon längst vor der Tür. Dass einige von ihnen Fahrtwege von über 400 Kilometern auf sich nahmen, um die Teutocon zu besuchen, freute die Macher sichtlich. Wie sich herausstellte, waren etwa die Hessen bereits im vergangenen Jahr dabei gewesen und hatten es „sehr angenehm“ gefunden. Angenehm genug jedenfalls, um die weite Fahrt erneut anzutreten. Das mag entscheidend an der freundlichen, beinahe familiären Stimmung liege, die das Wochenende prägte.

Auch die „Zahnfeee“ war wieder am Start

Zwischen den Spielgruppen, die nahezu sämtliche Räume des Jugendzentrums füllten, waren weitere Areale für Händler, Supporter (bewerben ein bestimmtes System oder Spiel) und Entwickler zur Verfügung. Auch die „Zahnfeee“ mit drei e war wieder am Start. Jelena Hesse, im realen Leben Zahntechnikerin, verpasste den Gästen verblüffend authentisch wirkende Vampirzähne. Derweil Sabine Weiss den Spielern Zeichnungen von deren Lieblingscharakteren anfertigte.

Im Außenbereich wurde mehrmals täglich gegrillt und Zelte wie Pavillons luden zum Socialising in der Sonne ein, was die Älteren „gemütliches Beisammensein“ nennen würde. Dort drehten sich die Gespräche der Besucher um Charakterwerte, Spielregeln und die allgegenwärtige Kaffee-Flatrate im Haus.

Zeitgleich wurden in den Innenräumen Verbrecher gejagt und historische Schlachten ausgetragen und die Welt wurde gleich mehrfach gerettet. Am Sonntag brachte Martin Feller sein selbst erschaffenes Tabletop (Simulationsspiel) „Kugelhagel“ mit und ermunterte die Spieler zu strategischen Schlachten zwischen den Nord- und Südstaaten.

Die Contüten, die jeder Besucher geschenkt erhielt, die neu erworbenen Regelwerke und die Preise der Tombola füllten die Rücksäcke der Gäste, als die Con(vention) sich dem Ende näherte. „Wir haben dann am Ende eine ganze Reihe von Schlafmangel geplagte, aber dennoch glücklich strahlende Gesichter vorgefunden“, freute sich Stahlwerksleiter Tim Wesselmann.


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