Kommentar Meller sollten Bequemlichkeiten hinterfragen

Von Kirsten Muck, 12.09.2018, 17:00 Uhr
In Melle haben flache Gewässer wie dieses unter der Hitze des Sommers stark gelitten. Angesichts des Klimawandels wird es derartig trockene Sommer wahrscheinlich häufiger geben. Foto: Kirsten Muck

Melle. Die Natur hat unter dem heißen Sommer gelitten. Nun müssen die Menschen in Melle mit den Auswirkungen der Dürre klarkommen. Vielleicht bringt dieser Sommer den einen oder anderen dazu, mal über die Gründe für Wetterextreme nachzudenken. Denn ganz unschuldig ist der Mensch an dieser Entwicklung nicht, meint unsere Kommentatorin.

Der Klimawandel findet statt. Das ist offensichtlich. Weniger offensichtlich ist die Antwort auf die Frage, wer dafür verantwortlich ist. Da wird der Schwarze Peter zwischen Ländern und Industriezweigen hin und her geschoben. Und in diesem Hin und Her vergessen viele Menschen, sich selbst einmal zu fragen, welchen Anteil sie am Klimawandel haben und was sie dagegen tun können. Klimaschädliche Emissionen entstehen nicht nur in Fabriken, in der Landwirtschaft oder auf Autobahnen, auf denen sich die Laster in Kolonnen von A nach B schieben. Sie entstehen auch durch einen hohen Energieverbrauch im Haushalt oder Garten. Sie entstehen auf jedem Weg, der mit dem Auto zurückgelegt wird. Und sei er noch so kurz. Deshalb lohnt der Blick auf die eigenen Angewohnheiten und Bequemlichkeiten, um diese zu hinterfragen und zu ändern.

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