Zweites Treffen der Ehemaligen Erinnerungen: Landkreis Melle auf Dampferfahrt

Von Petra Ropers, 12.09.2018, 11:42 Uhr
Im Namen des Organisationsteams begrüßte Siegfried Göhner die ehemaligen Bediensteten des Landkreises Melle zum zweiten Treffen. Foto: Petra Ropers

Melle. Das alte Kfz-Kennzeichen trägt die Erinnerung an den ehemaligen Landkreis Melle inzwischen wieder in die Straßen. Bei seinen einstigen Bediensteten ist sie ohnehin noch lebendig. Zum zweiten Mal trafen sie sich jetzt im Hotel Bayrischer Hof.

Rund 30 Teilnehmer folgten der Einladung der Organisatoren Werner Zalitta, Siegfried Göhner, Wilfried Landwehr, Hermann Kolzem, Ulrich Nitzsche und Heinz Garlich. Vor zwei Jahren initiierten sie das erste Treffen. In umfangreichen Recherchen spürten sie zuvor all jenen nach, die von 1958 bis zu seiner Auflösung im Zuge der Gebietsreform 1972 für den alten Landkreis Melle tätig gewesen waren.

Film selbst gedreht

Dass sich in den Büros des Landkreises in dieser Zeit nicht immer alles nur um Arbeit drehte, bewies zum zweiten Treffen in Film von Erhard Kalek. „Den habe ich 1955 selbst gedreht mit einer alten Kamera von 1930“, erzählte er am Rande des Treffens. Damals organisierte der Vergnügungsausschuss des Landkreises einen Betriebsausflug mit Dampferfahrt auf dem Rhein. „Früher gab es so etwas noch“, merkte Kalek an. Er erinnert sich auch noch an so manches Betriebs- und Winterfest beim Landkreis Melle.

Den Film vom Ausflug archivierte er zwischenzeitlich auf VHS-Kassette, um ihn jetzt für das Treffen der Ehemaligen digitalisieren zu lassen. Aus Landkreis-Zeiten stammt auch der Filmklassiker von Tom Winkler, der die 60er Jahre in Melle zum Treffen lebendig vor Augen führte. Daneben blieb bei Kaffee und Kuchen natürlich auch ausreichend Zeit, um zu klönen, Anekdoten zu erzählen und Erinnerungen auszutauschen.

Rund 120 Kontakte

Und diese Gelegenheit hätten gerne noch weit mehr Ehemalige wahrgenommen. „Viele haben es sehr bedauert, dass sie diesmal nicht dabei sein konnten“, betonte Werner Zalitta, der mittlerweile rund 120 Kontakte in seiner Datei führt. Doch all jene, die schweren Herzens absagen mussten, brauchen nicht bis zum nächsten Treffen zu warten. Denn seit gut anderthalb Jahren treffen sich die ehemaligen Mitarbeiter des Landkreises einmal im Quartal ganz unkompliziert und ohne Voranmeldung zu einem Dämmerschoppen in wechselnden Lokalitäten.

„Das ist schon eine kleine Tradition geworden“, freut sich Zalitta, der regelmäßig zwischen 20 und 30 Personen begrüßt. Für das Organisationsteam hat die Zusammenarbeit unterdessen noch einen angenehmen Nebeneffekt: „Es ist eine schöne Freundschaft entstanden.“

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