Kommentar Auch in Melle gilt grundsätzlich freie Buswahl

Von Michael Hengehold, 10.09.2018, 17:45 Uhr
Vergeblich halten die Kinder Ausschau nach dem Bus, denn am Altenheim können sie sowieso nicht einsteigen. Foto: Michael Hengehold

Melle. Dass Neuenkirchener Schüler nicht an der Haltstelle ihrer Wahl in einen Bus steigen können, weil der sonst zur voll wird, aber 800 Meter weiter dann schon, macht keinen Sinn, findet unser Kommentator.

Wie sollen die Eltern und Kinder das verstehen? Wenn die Schüler am Altenheim in den Bus einsteigen wollen, geht das nicht, weil der angeblich später zu voll wird. Aber 800 Meter weiter können sie ohne Probleme in denselben Bus steigen. Das macht keinen Sinn.

Für die Betroffenen wirkt das wie engstirnige Willkür, zumal das Busunternehmen darauf keine wirklich zufriedenstellende Antwort hat.

Die Schulen halten sich raus, der Landkreis als ÖPNV-Träger ist lediglich daran interessiert, dass alle Schüler transportiert werden, nicht daran, mit welchem Bus.

Grundsätzlich gilt freie Buswahl, also sollte keine Rolle spielen, aus welchen Motiven Kinder einen Bus wählen. Wenn die Freundin mitfährt, ist das für eine Elfjährige übrigens ein ziemlich triftiger Grund. Und wenn die Kinder am Schulzentrum in den Bus passen, muss das logischerweise auch eine Haltestelle vorher möglich sein.

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