Gesellenprüfung der Schornsteinfeger Neue Glücksbringer mit Innungssieger Lars Kröger aus Melle

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Die Prüflinge mit Lars Kröger (rechts) vom Betrieb Mario Esders.mit dem Prüfungsausschuss der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland. Foto: SchornsteinfegerinnungDie Prüflinge mit Lars Kröger (rechts) vom Betrieb Mario Esders.mit dem Prüfungsausschuss der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland. Foto: Schornsteinfegerinnung

pm Melle. In der letzten Augustwoche fand in der Schornsteinfegerinnung Osnabrück –Emsland die Gesellenprüfung 2018 statt. Die theoretische Prüfung wurde in der Schornsteinfegerschule Niedersachsen in Langenhagen abgehalten. Die praktische Prüfung fand in Fürstenau statt. Innungssieger wurde Lars Kröger vom Meller Betrieb Mario Esders.

In der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland dürfen sich jetzt neun junge Männer als Schornsteinfegergeselle bezeichnen.Gerd Rechtien, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland leitete die Freisprechung.

Aktiver Umweltschutz

Im feierlichen Rahmen wurde den Gesellen nach bestandener Gesellenprüfung der Gesellenbrief im Beisein von Eltern, Ausbildern und Gästen, sowie dem Prüfungsausschuss überreicht.

Obermeister Rechtien betonte, dass die Schornsteinfegerbetriebe für eine zukunftsorientierte Ausbildung in einem interessanten Beruf sorgen. Schornsteinfeger klettern nicht immer nur auf Dächern rum und sind permanent schwarz. Heutige Auszubildende werden geschult in vorbeugenden Brandschutz, Gebäudeenergieberatung, im sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, im aktiven Umweltschutz und in unabhängiger Beratung rund um Haus und Feuerstätte. Der Schornsteinfeger lernt den Umgang mit technischen Mess- und Prüfgeräten, Computer und Notebook, aber auch noch mit Kehrgeräten.

Trotz der zur Verfügung stehenden Technik, in Form von Tablets und Smartphones sollten die jungen Gesellen lernen, dass eine gewisse Grundlage an Wissen im Kopf sein muss. Ebenso sollten persönliche Kundengespräche im Vordergrund stehen. Ohne Fort- und Weiterbildung geht es mittlerweile auch im Schornsteinfegerhandwerk nicht mehr.

Weiterbildung gefragt

Als Bester in der Prüfung schnitt dieses Jahr Lars Kröger aus Melle ab, Der Auszubildende vom Betrieb Mario Esders wurde Innungssieger. Der Obermeister betonte, dass die neun einen schönen Beruf erlernt haben, den sie auch noch 50 Jahre ausüben dürfen. Facharbeiter, die ihr Handwerk verstehen, werden immer gebraucht. Rechtien dankte dem Prüfungsausschuss der Innung für die geleistete Arbeit in den vergangenen Tagen und Wochen. Sein besonderer Dank galt den Lehrmeistern, welche sich der Aufgabe der Lehrlingsausbildung gestellt haben.

Er forderte die frischen Gesellen auf, sich ständig weiterzubilden, um immer den aktuellen Stand der Technik zu kennen und die Gelegenheit zu nutzen, den Meisterabschluss zu erlangen oder vielleicht ein Studium aufzunehmen. „Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger“


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