Pöttering und Stecker in Aktion Ulme am Amerika-Hain in Melle gepflanzt

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Mit vereinten Kräften sorgten Dieter Finke-Gröne, Baumschulenbesitzerin Birgit Eversmann, Ursula Stecker. Hans-Gert Pöttering, Jürgen Krämer und Wolfgang Dreuse (von links) dafür, dass die Amerikanische Ulme in die Erde gesetzt wurde. Foto: Peter SchatteMit vereinten Kräften sorgten Dieter Finke-Gröne, Baumschulenbesitzerin Birgit Eversmann, Ursula Stecker. Hans-Gert Pöttering, Jürgen Krämer und Wolfgang Dreuse (von links) dafür, dass die Amerikanische Ulme in die Erde gesetzt wurde. Foto: Peter Schatte

Melle. Eine amerikanische Ulme ziert den Amerika-Hain in Buer: Auf Einladung des Vereins OsnabrückerLandKultur setzten der Botschafter der Landesgartenschau in Bad Iburg, Hans-Gert Pöttering, und LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker den rund zwei Meter hohen Baum in die Erde.

Der Termin für die Pflanzaktion war mit Bedacht gewählt: Gut eine Woche vor der 30-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft zwischen Melle und New Melle in den USA und gut fünf Wochen vor dem Ende des Festes der Gartenkultur, das zu den diesjährigen Veranstaltungshighlights im Osnabrücker Land zählt und den Kneipp-Kurort bundesweit in den Fokus der Öffentlichkeit rückt.

Symbolische Patenschaft

Dass der frühere Präsident des Europäischen Parlamentes und die Chefin der Landesgartenschau die symbolische Patenschaft für die amerikanische Ulme übernahmen, hat seinen Grund.

Aus Anlass der LaGa hatte der Verein OsnabrückerLandKultur eine themenbezogene Reinhard-Klink-Radierung in Auftrag gegeben. Als der Künstler das Werk kürzlich in Bad Iburg an Ursula Stecker und Hans-Gert Pöttering übergab, entstand spontan die Idee, einen Baum in Buer zu pflanzen: „Die Landesgartenschau und der Amerika-Hain, das passt sehr gut zusammen“, lautete die einhellige Meinung.

Strahlender Sonnenschein

Bei strahlendem Sonnenschein nahmen Hans-Gert Pöttering und Ursula Stecker die symbolische Baumpflanzung vor. Sie wurden dabei vom Vorstandsvorsitzenden des Vereins OsnabrückerLandKultur, Jürgen Krämer, Ortsbürgermeister Dieter Finke-Gröne als Grundstückseigentümer sowie vom Vorsitzenden des deutsch-amerikanischen Freundeskreises, Wolfgang Dreuse, unterstützt.

Im Anschluss gab es einen zwanglosen Gedankenaustausch. Am Ende überreichten Finke-Gröne und Krämer den beiden Gästen zur Erinnerung an ihren Besuch im Amerika-Hain den Bildband „Das Kirchspiel Buer – Eine kleine Entdeckungsreise in Worten und Bildern“ – ein Präsent, für das Ursula Stecker und Hans-Gert Pöttering herzlich dankten.

Lern- und Erholungsort

Der Amerika-Hain entstand im Jahre 2014. Als Lern- und Erholungsort erinnert die Parkanlage daran, dass im 19. Jahrhundert rund 10000 von Not getriebene Menschen den Grönegau verließen, um sich in den USA eine neue Existenz aufzubauen. Allein 4000 dieser Auswanderer stammten aus Buer. Im Amerika-Hain standen bislang fünf Bäume, darunter ein Mammutbaum, ein Rot-Ahorn und ein Tulpenbaum. Mit der Amerika-Ulme kam jetzt der sechste hinzu. Weitere Bäume sollen folgen. Komplettiert wird die Anlage durch einen Gedenkstein mit Bronzetafel.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN