Anlage bleibt gesperrt Meller Skatern droht eine lange Durststrecke

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Löcher in der Rampe: Die Meller Skateranlage weist mehrere Schäden auf und bleibt deshalb einstweilen gesperrt. Foto: Michael HengeholdLöcher in der Rampe: Die Meller Skateranlage weist mehrere Schäden auf und bleibt deshalb einstweilen gesperrt. Foto: Michael Hengehold

Melle. Die Skateranlage in Melle-Mitte „bleibt bis auf weiteres gesperrt“, sagte Stadtsprecher Jürgen Krämer am Dienstag auf Anfrage unserer Redaktion. Ob sie überhaupt noch mal geöffnet wird?

In der vergangenen Woche haben Vertreter des Jugendzentrums „Altes Stahlwerk“, des städtischen Baubetriebsdienstes und des Amtes für Familie, Bildung und Sport bei einem Ortstermin festgestellt, dass die Anlage erhebliche Schäden aufweist, die einen weiteren Betrieb nicht zulassen.

Die Anlage ist seit Ende Juli geschlossen.

Der Skaterplatz wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Familie, Bildung und Sport am 26. September Thema sein, „auch vor dem Hintergrund, mit welchem Finanzaufwand die Anlage saniert werden soll“, so der Mediensprecher.

Ob Geld in eine Sanierung fließt, ist fraglich

Ob überhaupt noch Geld in eine Sanierung investiert wird, ist aber zweifelhaft. Der Ausschuss hatte im März beschlossen, die Anlage 2019 für 140000 bis 150000 Euro komplett neu zu bauen – aus Beton. „Und nun geht es ja auch schon auf den Winter zu“, sagt die Ausschussvorsitzende Jutta Dettmann (SPD).

Nach ihrem Kenntnisstand sollten Angebote eingeholt werden, „da warten wir jetzt drauf“.

Felix Wiesner und Lukas Paffrath vom Jugendparlament hatten dem Ausschuss im März ein detailliertes Konzept vorgelegt: „Wir haben in einer Ideenwerkstatt erarbeitet, wie ein neuer moderner Skatepark nach den Bedürfnissen der Nutzer aussehen muss“, zeigten die Jugendparlamentarier Fotos von selbst gebauten Modellen. „Ich bin zuversichtlich, dass das in die Planung gehen wird“, so Dettmann auf Anfrage unserer Redaktion.

Wenn allerdings die Anlage 2019 neu gebaut wird, bleibt abzuwarten, ob vorher noch Geld in die Sanierung der alten gesteckt wird.

Den Skatern droht also eine lange Durststrecke, bevor es besser wird.


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