Mit großem Fahrradkorso Meller Radwegeaktion überrascht mit 600 Teilnehmern

Von Catharina Kellermann

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Wellingholzhausen. Mit einem großen Fahrradkorso machten am Sonntag die beiden Radwegvereine an der Wellingholzhausener und an der Allendorfer Straße auf ihr Radwegvorhaben aufmerksam. Das Motto der Veranstaltung „Radeln für mehr Sicherheit“ lockte knapp 600 Fahrradfahrer, die bei strahlendem Sonnenschein die etwa 18 Kilometer lange Strecke fuhren.

Das Gesamtprojekt der beiden Vereine Radweg Allendorfer Straße und Radweg L94 Himmern beläuft sich auf über 14 Kilometer durchgängigen Radweg in Hilter-Borgloh und Melle.

Verkehrssicherheit ist Hauptgrund

Die Verkehrssicherheit ist der Hauptgrund für das Vorhaben, aber auch Attraktivität, Gesundheitsförderung und touristische Aspekte spielen eine maßgebliche Rolle. „Mit diesem Radwegfest wollen wir auf unser Projekt aufmerksam machen und natürlich auch Spendengelder erhalten, um unser Ziel zu verwirklichen,“ erklärten Hans-Jörg Haferkamp und Günter Komesker, die Sprecher der beiden Vereine.

Die etwa zweistündige Tour startete in Himmern am Erlebnisgarten Assmann über die Wellingholzhausener Straße nach Melle und von dort über die Allendorfer Straße nach Borgloh. Zielpunkt war wieder der Erlebnisgarten. Für die Sicherheit auf der Strecke war die Polizeibegleitung zuständig und auch für die medizinische Notfallversorgung war gesorgt. Allerdings sei nichts passiert und alles sei glatt gelaufen, erklärte Hans-Jörg Haferkamp im Anschluss zufrieden.

Mehrere Zwischenstopps

Auf der Strecke gab es mehrere Zwischenhalte, an denen für Verpflegung gesorgt war und es weitere Informationen zum Projekt gab. Beim Halt an der Ausberger Diele „Uppe Rellge“ veranstalteten die Vereine eine Namensversteigerung für das dortige Holzfahrrad. Zukünftig wird das Rad den Namen „Marc-Reinhard“ tragen, nach den beiden siegreichen Bietern: dem Bürgermeister von Melle, Reinhard Scholz und dem Bürgermeister von Hilter, Marc Schewski.

„Allerdings gilt dieser Name nur ein Jahr,“ erklärte Hans-Jörg Haferkamp. „Wir hoffen, mit einer erneuten Versteigerung im nächsten Jahr weiteres Geld für unser Vorhaben zu erhalten,“ fügte Günter Komesker hinzu. Bereits in der letzten Woche wurde das zweite Holzfahrrad auf den Namen „Gerhard“ getauft. Für alle Nutzer der Allendorfer Straße steht „Gerhard das Rad“ jetzt gut sichtbar auf dem Grundstück der Familie Temmeyer.

Viel Lob für Veranstalter

Zum Abschluss der Fahrradtour genossen die Teilnehmer Getränke, Bratwurst sowie leckeren Kuchen in der schönen Atmosphäre des Erlebnisgartens Assmann. An die kleinen Radler wurde mit Hüpfburg und weiterer Unterhaltung gedacht. Die Vereinssprecher erhielten von allen Seiten viel Lob für die tolle Veranstaltung und den reibungslosen Ablauf. Sie seien selbst von der Teilnehmerzahl überrascht. Mit so viel Resonanz hätten sie nicht gerechnet, bemerkte Hans-Jörg Haferkamp. Dies zeige jedoch wie wichtig das Projekt für die Bürger sei.

Günter Komesker ergänzte: „Es ist besonders, dass dieses Projekt über Kommunalgrenzen hinaus reicht und die Zusammenarbeit nicht nur der Vereine untereinander, sondern auch mit den Städten und auch dem Land sehr gut funktioniert.“ Die Unterstützung von städtischer Seite zeige sich auch darin, dass alle Bürgermeister der beteiligten Kommunen dabei seien.

Beide Sprecher hoffen, dass das Projekt weiterhin viel Unterstützung erhält, so dass es möglichst schnell positiv abgeschlossen werden kann.


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