„Buer ist bunt“ auf dem Festplatz Großes Familienfest in Buer

Von Conny Rutsch

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Melle. Zum großen Familienfest hatte am Samstag der Arbeitskreis „Buer integrativ“ eingeladen.

Unter dem Motto „Buer ist bunt – Begegnung und Bewegung“ beteiligten sich zum dritten Mal zahlreiche Vereine, Gruppen und Institutionen an dem abwechslungsreichen Mitmach- und Bühnenprogramm.

ür die Kinder des Martini-Kindergartens oder des Kinderhauses und auch für die Musikgruppen der Lindenschule war es schon etwas Besonderes, vor so vielen Leuten aufzutreten. Andererseits waren Eltern und Großeltern sichtlich verzückt über ihre Lütten auf der Bühne: Sie schauten fast ausschließlich durch die Linsen ihrer Handykameras, um alles für die Familienalben festzuhalten. Der Bueraner Posaunenchor eröffnete den bunten Veranstaltungsreigen, und dessen Leiterin Michiko Sugizaki hatte auch gleich einige Instrumente dabei, die Neugierige ausprobieren durften.

Der sechsjährige Till war schon mächtig stolz, dass er Trompete und sogar dem Tenorhorn Töne entlocken konnte. Während andere Kinder und Erwachsene sich ein Stück weiter auf Trommeln erprobten, ließen sich wieder andere auf Treckern von Mitglieder des Traktorenvereins oder in einer zweispännigen Kutsche durch Buer fahren.

Mitmachangebote

Die Jazz-Dance-Abteilung des SC Melle und die Turbo-Girls vom Jugendwagon zeigten ihre Tanzkunst. Das Alte Stahlwerk beteiligte sich wie auch die evangelische Jugend Buer mit Mitmachangeboten. Die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Buer erklärten geduldig die Geräte auf einem ihrer Fahrzeuge, während die Kinder begeistert den Schlauch halten durften, um dem Rasen des alten Sportplatzes zu einer Dusche zu verhelfen. Viele Mitmachangebote machten das Programm tatsächlich bunt für etliche hundert Besucher, die sich bei spätsommerlichem Wetter auf den Weg zum Festplatz gemacht hatten, um einen schönen Nachmittag zu erleben.

Die Fatih- und die Rahman-Moschee boten türkische Spezialitäten an, und am Wagon liefen die Waffeleisen heiß. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Besucher ins Gespräch.

Ursula Thöhle-Ehlhardt vom Netzwerk Jugendhaus Buer äußerte sich sehr zufrieden über den Nachmittag. „Es ist wunderbar, dass sich so viele Institutionen an dem Fest beteiligen und völlig unaufgeregt zusammenarbeiten“, erklärte sie, denn so ein Fest lebe vom Mitmachen aller Beteiligten. Ein großes Lob zollte sich Annegret Tepe vom Jugendwagon für die perfekte Organisation des Festes.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN