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02.09.2018, 14:31 Uhr KOMMENTAR

Gute Taten in Melle: Hauptsache, die Idee geht viral

Kommentar von Michael Hengehold

2017 haben Kinder aus dem Kindergarten St. Raphael in Altenmelle Feuerwehrleute mit einem Frühstück überrascht. Foto: Sigrid Sprengelmeyer2017 haben Kinder aus dem Kindergarten St. Raphael in Altenmelle Feuerwehrleute mit einem Frühstück überrascht. Foto: Sigrid Sprengelmeyer

Melle. Natürlich haben viele Menschen noch nie vom Tag der guten Tat gehört. Doch ankommen tut es auf diejenigen, die davon wissen. Und sich beteiligen. Meint unser Kommentator.

Es ist schön zu erleben, wie die wundervolle Initiative „Tag der guten Tat“ langsam Kreise zieht.

Geboren hat die Idee George Trenkler, inzwischen steht sogar ein Verein dahinter.

Im nun sechsten Jahr ist aus dem Tag längst eine Aktionswoche geworden, von der wahrscheinlich die meisten Meller noch nie etwas gehört haben.

Aber das ist nicht das Entscheidende. Es kommt auf diejenigen an, die davon erfahren haben und insbesondere jene, die sich beteiligen.

Und das tun mittlerweile Institutionen in England, Magdeburg und Osnabrück. Früher nannte man so etwas Graswurzelbewegung, heute spricht man von viraler Verbreitung.

Hauptsache Verbreitung. Nach und nach etabliert sich die Idee, deren Umsetzung nichts oder nicht viel kosten muss, aber das Leben ein bisschen besser macht.


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