Exkursion des BDB Meller Baumeister vor imposanten Kulissen

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Baumeister. Foto: Hermann WehrkampBaumeister. Foto: Hermann Wehrkamp

pm/heu Melle/Kühlungsborn. Die 52. Exkursion der Bezirksgruppe Melle des Bundes Deutscher Baumeister (BDB) hatte Kühlungsborn an der Ostsee zum Ziel. Das Wetter meinte es sehr gut mit den 33 Teilnehmern – zum Glück wurde mit dem neuesten, superklimatisierten Bus gereist.

Am ersten Reiseziel Schwerin führte die Elbe wetterbedingt so wenig Wasser, dass die Schifffahrt eingestellt werden musste. Auch die Fähren konnten nicht mehr übersetzen.

Ein Bad in der Ostsee

In Schwerin wurde eine geführte Stadtrundfahrt mit dem Bus gemacht, wobei die Teilnehmer ausführliche Informationen über die Residenzstadt der Herzöge von Mecklenburg erhielten. Die Stadt glänzt natürlich mit seinem „Märchenschloss nach Vorbild des Loire-Schlosses Chambord. Innen tagt heute im Großen Saal der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Der Abschluss nach einem schönen Rundgang um das Schloss wurde im Traditionshaus „Café Prag“ genossen. Danach wurde in das Hotel in Kühlungsborn eingecheckt.

Der zweite Tag begann nach einem kostenlosen, kühlen Bad in der Ostsee mit einer Rundfahrt per Minibahn durch Bad Kühlungsborn. Das Seebad wurde erst 1938 durch die Zusammenlegung der drei Orte Brunshaupten, Fulgen und Arendsee gegründet. Das nächste Ziel war die alte Hansestadt Wismar. Der gewaltige Markplatz mit dem „altem Schweden“, der Wasserkunst und dem Rathaus, mit der historischen Ausstellung im Kellergewölbe bilden ein einmaliges Ensemble. Nach der eingehenden Stadtführung wurde zur Insel Poel gefahren. Dort erwarteten die Besucher drei Pferdegespanne zu einer schönen Inselrundfahrt.

Am dritten Tag wurde das Seebad Heiligendamm besichtigt - Endstation der Mollibahn von Bad Doberan kommend. Die „weiße Stadt am Meer“ ist immer noch mit Restaurierungen belastet aber trotzdem eine imposante Kulisse mit eigenem Strand und Seesteg.

117 Meter bis zur Spitze

Es ging weiter nach Warnemünde. Dort wurden die Sehenswürdigkeiten – Alter Strom, Westmole, Leuchtturm und Teepott – auf eigene Faust erkundet. Per Fahrgastschiff ging es dann die Warnow hinauf bis nach Rostock Stadthafen, wo zwei Stadtführer die Sehenswürdigkeiten, unter anderen die berühmte Marienkirche in Backsteingotik und die Universität zeigten: Die 117 Meter hohe Turmspitze von St. Petri war früher ein wichtiges und bekanntes Seezeichen für die Schifffahrt – und das, obwohl sie über 15 Kilometer von der Küste entfernt liegt. Anschließend hatten die Teilnehmer der Fahrt noch das Glück, mit dem Doberaner Münster die schönste Kirche an der Ostsee zu besichtigen – sogar mit Orgelmusikuntermalung.

Schon kam der Tag der Heimreise, der natürlich durch Reiseleiter Burckhardt Schleef mit weiteren Zwischenzielen geplant war. Die Ostseefahrt war eine gelungene Exkursion 2018.

Nach der langen Rückfahrt über Hamburg und Hannover mit der geplanten Würstchenpause und dem nicht eingeplantem Stau wurde spät abends die Heimatstadt erreicht.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN