Spätsommerliche Reitjagd Zu Pferd rund um Melle-Buer

Von Conny Rutsch

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Buer. Es ist wieder soweit: die Zeit der Reitjagden ist angeblasen. In Buer begann das fröhliche Treiben zu Pferd am Samstag. Zum Stelldichein auf dem Hof Backhaus in Buer sammelten sich 43 Reiter mit ihren Pferden, um an der traditionellen Schleppjagd teilzunehmen.

Seit vielen hundert Jahren wird die Jagd hinter den Hunden ausgeübt. War es zu früheren Zeiten Wild, das die Hunde aufstöberten, so ist es heute eine künstliche Duftspur, der sie folgen. Die Beaglemeute Münsterland war mit 15 Koppeln angereist, deren 30 Hunde neun Schleppen suchen mussten. Master Hermann Modex und seine Equitage sowie die Schleppenleger Lena Giese und Rainer Oberniehaus ritten dem Reiterfeld voraus.

Die Jagdreiter führte Jagdherr Hermann Niermann an, der seit 15 Jahren für einen reibungslosen Ablauf der Jagd sorgt. „Die gesamte Reiterschar des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Buer möchte sich ausdrücklich für die großartige Arbeit bedanken, die Hermann Niermann und seine Ehefrau Resi in den 15 Jahren für die Jagdreiter leisteten und einmal offizielle Danke sagen“, sagt die Pressewartin Sabine Auf der Masch. Denn die Vorbereitung koste für einen erfolgreichen Jagdtag immer viel ehrenamtliche Zeit.

Nach dem Anblasen der Jagd durch die Meesdorfer Fuchsbläser und die Bläsergruppe „Les Trompes des Quatre-Vents“, die den Jagdtag musikalisch begleiteten, begann der Jagdritt rund um Buer.

Halali mit Imbiss

Zum Zwischenhalali trafen die Reiter auf dem Hof Niermann ein und genossen einen kleinen Imbiss. Gut gestärkt machten sich die drei Jagdabteilungen wieder auf den Weg immer den Hunden nach: das erste Feld führten Hermann Niermann und Josef Giese an, das zweite Feld Peter Sobotta und Bernhard Uhlen und das dritte Feld Monika Fiegert und Manuela Schmidt. Dafür, dass nichts und niemand auf der Strecke blieb, sorgten die beiden Lumpensammlerinnen Jessica Schmidt und Sandra Cranay am Ende des Reiterfeldes.

Mit dem Wetter hatten die Reiter Glück. Während sich zu Beginn die Sonne zeigte, sorgten am Ende einige Regentropfen dafür, dass die Reitkleidung nicht zu staubig wurde.

Zum Ende der Jagd nahmen die Reiter als Erinnerung Brüche (Eichenzweige) entgegen, und die Hunde erhielten ihre verdiente Futterbelohnung. Nachdem auch die Pferde versorgt waren, heiß es für die Reiter aber, sich weiter sportlich zu betätigen. Der den Jagdtag abrundende Reiterball auf dem Hof Backhaus sollte bis in die frühen Stunden des Sonntagmorgen dauern... cru


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