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28.08.2018, 16:01 Uhr KOMMENTAR

Gemeinschaftssinn statt Kirchturmdenken

Kommentar von Simone Grawe

Da waren sie noch nackt: Carsten Woßmann und Ralf Schmiegel vom Baubetriebshof haben die Zahlenblöcke zum Stadtdjubiläum grundiert. Jetzt wandert einer von ihnen durch die Stadtteile. Foto: Simone GraweDa waren sie noch nackt: Carsten Woßmann und Ralf Schmiegel vom Baubetriebshof haben die Zahlenblöcke zum Stadtdjubiläum grundiert. Jetzt wandert einer von ihnen durch die Stadtteile. Foto: Simone Grawe

Melle. Melle feiert im kommenden Jahr das 850. Stadtjubiläum. Gelegenheit für die Bevölkerung, sich als große Einheit zu präsentieren. Gemeinschaftssinn statt Kirchturmdenken soll das Maß der Dinge sein, meint unsere Kommentatorin.

Der Grönegau versteht zu feiern: 850 Jahre Eicken-Bruche im Jahr 2015, 950 Jahre Gerden in 2018 und das Stadtjubiläum von Melle im kommenden Jahr: An denkwürdigen Jubiläen mangelt es nicht.

In gewohnt professioneller Art bereitet sich die Stadt auf das Großereignis in 2019 vor. Nach dem Auftakt mit der Malaktion und der Grillmeisterschaft als Vorbote lädt die Stadt zu einem Workshop ein, um Themenschwerpunkte zum Jubiläum herauszuarbeiten.

Inhaltlich sind die Arbeitsgruppen bereits aufgestellt. Sie müssen jetzt noch mit Leben gefüllt werden. Das kann die Stadt allein nicht meistern. Sie ist auf die Hilfe von Vereinen, Verbänden und einzelnen Bürgern angewiesen, und zwar aus allen Stadtteilen. Kreative Ideen sind gefragt.

Bewusst ruft die Stadt Bürger aus dem gesamten Grönegau zum Mitmachen auf. Gemeinschaftssinn statt Kirchturmdenken: Nach diesem Motto soll das Stadtjubiläum die Menschen zusammenführen, um so das Wir-Gefühl zu stärken. Die Bürger haben es mit ihrem Engagement nun selbst in der Hand, um Melle als große Einheit zu präsentieren.


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