Erfolg durch ausgewogene Mischung Kulturring Melle zieht positive Bilanz

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Mit den neuen Programmheften des Kulturrings in den Händen: (von links) Astrid Voß, Christiane Mittelstädt, Josef Theißing, Doris Haferkamp, Ulrich Blankenfeldt, Maren Kleine-König und Karl-Wilhelm Möller. Foto: StadtverwaltungMit den neuen Programmheften des Kulturrings in den Händen: (von links) Astrid Voß, Christiane Mittelstädt, Josef Theißing, Doris Haferkamp, Ulrich Blankenfeldt, Maren Kleine-König und Karl-Wilhelm Möller. Foto: Stadtverwaltung

Melle. „Wir können mehr als zufrieden sein.“ Vorsitzender Ulrich Blankenfeldt war des Lobes voll, als er während der Mitgliederversammlung des Kulturrings Melle in der Alten Posthalterei eine Bilanz über die Spielzeit 2017/2018 zog.

Den Erfolg der Veranstaltungsreihe führte der Redner zum einen auf die ausgewogene Mischung von Schauspiel und Musik, zum anderen auf die hochkarätige Besetzung der einzelnen Veranstaltungen zurück.

Um zu ergründen, ob die Abonnenten mit der Ausgestaltung des Programms zufrieden sind, führte der Kulturring in der abgelaufenen Spielzeit erneut eine Benotung der einzelnen Veranstaltungen auf freiwilliger Basis durch. „Die Traumnote von 1,15 erhielt dabei das traditionelle Neujahrskonzert mit dem Göttinger Symphonie-Orchester“, berichtete Blankenfeldt. Auf den weiteren Plätzen folgten die Komödien „Monsieur Claude und seine Töchter (1,5) und „Mirandolina“ (1,8), die Tragikomödie „Vater“ (1,9), die Komödie „Liebeslügen“ (2,3), der Thriller „Ein brillanter Mord“ (2,4), das Konzert „Freiräume“ im Rahmen der 31. Niedersächsischen Musiktage (2,5) und das Schauspiel „Martin Luther und Thomas Münzer – oder die Entführung der Buchhaltung“ (2,6).

Durchschnittsnote von 2,0

„Damit betrug die Durchschnittsnote 2,0, und das ist ein achtbares Ergebnis“, machte der Vorsitzende deutlich. Zum Vergleich: In der Spielzeit 2016/2017 belief sich die Durchschnittsnote auf 1,9, in der Spielzeit 2015/2016 auf 1,8. Die Mitgliederzahl im Kulturring gab Blankenfeldt mit 55, die Zahl der Abonnenten mit 460 an.

Dass der Kulturring Melle nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung durch die Stadt über eine solide finanzielle Basis verfügt, verdeutlichte der Kassenbericht von Geschäftsführer Karl-Wilhelm Möller. Er wies darauf hin, dass das abwechslungsreiche Programm „auch seinen Preis hat“. So schlage eine Veranstaltung mit durchschnittlich 10000 Euro zu Buche.

Nur noch wenige Karten

Im weiteren Verlauf wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Dem Leitungsgremium gehören neben dem Vorsitzenden Ulrich Blankenfeldt und dessen Stellvertreter Josef Theißing auch die Beisitzerinnen Doris Haferkamp und Christiane Mittelstädt an.

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung stellte Ulrich Blankenfeld das Programm der Spielzeit 2018/2019 vor, das sich aus folgenden Veranstaltungen zusammensetzt: Sonntag, 9. September: Konzert „Beziehungen“ im Rahmen der 32. Niedersächsischen Musiktage; Montag, 15. Oktober: Schauspiel „Hexenjagd“; Dienstag, 6. November: Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“; Mittwoch, 28. November: Schauspiel „Lehman Brothers“; Sonntag, 13. Januar: Traditionelles Neujahrskonzert mit dem Göttinger Symphonie-Orchester; Montag, 28. Januar: Komödie „Paulette“; Mittwoch, 20. März: Komödie „Frühstück bei Monsieur Henri“; Montag, 15. April: Schauspiel „Auerhaus“.

Der Kulturring Melle weist darauf hin, dass für die neue Spielzeit nur noch einige wenige Einzelplätze verfügbar sind. Buchungen werden im Amt für Stadtmarketing, Kultur und Tourismuse von Maren Kleine-König, Telefon 05422/965-330, und von Astrid Voß, Telefon 05422/965-329, entgegengenommen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN