Zwei Hunde-Frisörinnen „Fellness“ für Hunde: Sabine Altevogt eröffnet Salon in Melle

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Das Kürzen seines Fells durch Sabine Altevogt (links) lässt sich „Cookie“ nach einiger Zeit gerne gefallen, Frauchen Sandra Heuer hält ihn dabei behutsam fest. Foto: Norbert WiegandDas Kürzen seines Fells durch Sabine Altevogt (links) lässt sich „Cookie“ nach einiger Zeit gerne gefallen, Frauchen Sandra Heuer hält ihn dabei behutsam fest. Foto: Norbert Wiegand

Melle. Unter ihrem eigenen Namen „Fellness“ hat Sabine Altevogt einen zweiten Hundesalon im Laden an der Gesmolder Straße 20 eröffnet, der immer nachmittags für die Pflege von Hunden zur Verfügung steht.

Vormittags kümmert sich weiterhin Saskia Wirkuttis um die Felle der Vierbeiner – unter dem Geschäftsnamen „Saskias Hundesalon“. „Da ich vormittags als pädagogische Mitarbeiterin in Wellingholzhausen tätig bin, habe ich nachmittags Zeit für die Fellpflege - bei Saskia Wirkuttis ist es genau umgekehrt“, erklärt Sabine Altevogt. „Es ist unkomplizierter und mit weniger Bürokratie verbunden, wenn wir als zwei selbständige Hundefrisörinnen getrennte Läden haben“, geht sie auf die Gründe ein, ein zweites Geschäft unter neuem Namen zu führen.

Durch die Nutzung des selben Raumes ergäbe sich ein betriebswirtschaftlicher Vorteil für beide, merkt die Hundefrisörin an. Das gelte auch für Teile des Inventars wie den Schertisch oder die Hundebadewanne. Hingegen habe aber jede ihre eigenen Scheren und Kleingeräte.

Wellness statt Stress

Der Name „Fellness“ ist von Wellness abgeleitet. Denn ein ganz wesentliches Anliegen von Sabine Altevogt ist es, dass sich die Hunde in ihrem Salon wohlfühlen: „Ich versuche, mich auf jeden Hund individuell einzulassen, das Scheren der Felle ist sowohl im Stehen als auch im Liegen möglich. Bei manchen Hunden reicht es auch, sich auf das Schneiden im Augenbereich, an den Pfoten oder Krallen zu beschränken. Die Tiere sollen so wenig Stress wie möglich haben.“

„Cookie“, ein Mischling aus Havaneser und Shih-Tzu, hat seine Angst auf dem Schertisch schnell überwunden. „Da er nicht haart, muss er ja alle vier Wochen zum Hundefrisör“, berichtet sein „Frauchen“ Sandra Heuer. Bei vielen anderen nicht haarenden Hunderassen wäre aber ein Rhythmus von bis zu zwölf Wochen durchaus ausreichend, ergänzt Sabine Altevogt.

Um Frisuren gehe es bei Hundefrisören eigentlich nur in Ausnahmefällen, wie etwa bei Pudeln, erläutert Altevogt. „Fellpflege und Wellness stehen eindeutig im Vordergrund“, versichert sie. Welpen würden stets langsam an das Scheren gewöhnt.


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