Ansprechpartner für alle Bürger Stefanie Duhme ist neue Kontaktbeamtin der Meller Polizei

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Eine neue Aufgabe für Polizeihauptkommissarin Stefanie Duhme bei der Meller Polizei: Sie arbeitet fortan als Kontaktbeamtin und Präventionsbeauftragte. Foto: Simone GraweEine neue Aufgabe für Polizeihauptkommissarin Stefanie Duhme bei der Meller Polizei: Sie arbeitet fortan als Kontaktbeamtin und Präventionsbeauftragte. Foto: Simone Grawe

Melle. Sie sieht sich als Bindeglied zwischen dem Bürger und der Polizei: Stefanie Duhme ist das neue Gesicht der Meller Polizei, wenn es um Prävention geht. Vor wenigen Wochen hat sie die Nachfolge von Annette Fangmeyer angetreten, die nach 43 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand gegangen ist.

Vielen Bürgern dürfte Stefanie Duhme bekannt sein. Sie ist in Melle geboren und wohnt mit ihrer Familie am Ort. Auch für die Kollegen in der Dienststelle an der Plettenberger Straße ist sie keine Unbekannte, denn bereits mit ihrem Einstieg als Praktikantin begann in Melle die berufliche Karriere der heute 37-Jährigen.

Der Aufgabe als Kontaktbeamtin und Präventionsbeauftragte der Meller Polizei sieht die Polizeihauptkommissarin mit Spannung und Freude entgegen: „Es ist eine interessante Tätigkeit, die viel Neues bringt. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen, und die neue Aufgabe bietet viele Möglichkeiten, zu zeigen, dass die Polizei als Freund und Helfer da ist“, betont Stefanie Duhme.

„Dankbare Aufgabe“

Ihre Aufgabe definiert sich über alle Generationen hinweg und ist äußerst vielseitig: Vom Kindergarten bis zu den Senioren spannt sich der Bogen der Einsatzgebiete. Das beginnt bei den Kindergartengruppen oder Schulklassen, die die Meller Polizei besuchen. Ihnen gibt Stefanie Duhme Einblicke in die Wache und in die Gefängniszelle, sie zeigt ihnen das Innenleben eines Streifenwagens und sie erläutert, was bei einem Unfall zu beachten ist.

Die Aktion „gelbe Füße“, die alljährlich zum Schulanfang veranstaltet wird, begleitet Stefanie Duhme ebenso wie die Fahrradprüfungen der Grundschüler oder die Ferienpassaktion. Einen besonderen Fokus richtet die Präventionsbeauftragte auf den Einbruchschutz. Neben Vorträgen bei verschiedenen Organisationen besucht sie auf Anfrage auch Privathäuser, um Tipps rund um das Thema Sicherheit zu geben.

Präsenz auf Wochenmärkten

Der Bereich Einbruchschutz steht auch im Mittelpunkt der Präsenz auf den Wochenmärkten in Melle, Belm und Bissendorf, die im Oktober anläuft. Daneben hält die Präventionsbeauftragte auf Anfrage Vorträge zu den Themen Mobbing, zu aktuellen Betrugsmaschen oder zu Verkehrssicherheitsthemen, wie zum Beispiel zu Unfällen mit E-Bikes oder Rettungsgasse. Präsenz zeigt sie ferner bei verschiedenen Festen.

„Ich möchte transparent machen, was bei der Polizei alles möglich ist und wie sie die Bürger unterstützen kann. Die Menschen sollten das nutzen und sich informieren, um besser aufgestellt zu sein“, wirbt die 37-Jährige um das kostenfreie Beratungs- und Informationsangebot.

Mehrere Stationen durchlaufen

Im Jahre 2000 hat Stefanie Duhme ihre berufliche Laufbahn bei der Polizei mit einem Praktikum in Melle begonnen. Danach war sie ein Jahr bei der Bereitschaftspolizei in Osnabrück tätig, ehe sie nach Melle zurückkehrte, wo sie im Streifendienst arbeitete. Anschließend ging es zum zentralen Kriminalermittlungsdienst der Polizeiinspektion Osnabrück, wo Stefanie Duhme für den Bereich Kinder- und Jugendkriminalität zuständig war. Nach einem Jahr der regionalisierten Einstellung folgte eine Station im Innenministerium in Hannover, und nach der Geburt ihrer Tochter kehrte sie zunächst als Dienstabteilungsleiterin zur Polizei GM-Hütte und in gleicher Funktion vor drei Jahren nach Melle zurück: „Ich freue mich auf eine dankbare und schöne Aufgabe“, unterstreicht die Polizistin.


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