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27.08.2018, 17:33 Uhr KOMMENTAR

Arbeit für die Umwelt verdient Respekt

Kommentar von Simone Grawe

Die Blühwiesenprojekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ sind bei der Verleihung des niedersächsischen Umweltpreise der Bingo-Umweltstiftung mit dem dritten Preis ausgezeichnet worden. Foto: dpaDie Blühwiesenprojekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ sind bei der Verleihung des niedersächsischen Umweltpreise der Bingo-Umweltstiftung mit dem dritten Preis ausgezeichnet worden. Foto: dpa

Melle. Mit dem niedersächsischen Umweltpreis wurden am Montag vier Projekte ausgezeichnet, die einen wichtigen Beitrag zur Schaffung eines Biotopverbundes in Niedersachsen leisten, darunter zwei Blühwiesenprojekte der Umweltschutz und Lebenshilfe Melle. Ein Riesenerfolg für Kai Behncke und Karten Wachsmuth. Das verdient höchste Anerkennung, meint unserer Kommentatorin.

Insgesamt 93 Blühwiesen im Landkreis Osnabrück, Gesamtkosten von 52000 Euro und 1400 Stunden ehrenamtliche Arbeit: Kai Behncke, Karsten Wachsmuth und ihre Mitstreiter haben in die Projekte „Blumiges Melle“ und „Blumiges Osnabrücker Land“ eine Menge Zeit und Arbeit, aber in erster Linie auch Herzblut und Hartnäckigkeit investiert. Öffentlichkeitswirksam rücken sie das Insektensterben in den Fokus und weisen auf die Wichtigkeit des Schutzes von Wildbienen und anderer Insekten hin.

Mit dem dritten Platz bei der Verleihung des niedersächsischen Umweltpreises der Bingo-Stiftung trägt dieses Engagement nun Früchte. Nach der Nominierung für den bundesweiten Wettbewerb „Deutschland Naturwunder 2018“ ist die Auszeichnung durch Olaf Lies ein weiterer Ritterschlag für Behncke und Co. Er kündigt in Zusammenarbeit mit der Stadt weitere Konzepte im Sinne des Naturschutzes an. „Eine Herkulesaufgabe“, sagt Karsten Wachsmuth. Sie ihr zu stellen, verdient höchsten Respekt.


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