Botschafter für „Melle vernetzt“ Meller Engel stellen sich auf Schloss Königsbrück vor

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pm Melle. Die Meller Engel sind seit Jahren beliebte Botschafter des Vereins „Melle vernetzt“ und mittlerweile fast schon bekannter, als der Name des Vereins, der seit nunmehr zehn Jahren Sucht- und Gewaltpräventionsprojekte für Kinder und Jugendliche ermöglicht.

Auf Schloss Königsbrück haben sich die Meller Engel 2018 vorgestellt. Die Schirmherrin Sabine Freifrau von Richthofen würdigte in ihrer Ansprache die erfolgreiche Arbeit des Vereins „Melle vernetzt“ und das große Engagement der Vorsitzenden Birute Rosemann.

Programm für 12000 Grundschulkinder

Die Vorsitzende berichtete im Rahmen ihrer Begrüßungsansprache, dass der Verein in den vergangenen zehn Jahren Projekte für mehr als 170000 Euro möglich machen konnte. Den größten Baustein bildet dabei das „Klasse2000-Programm“, an dem neun der elf Grundschulen in städtischer Trägerschaft teilnehmen. Bemerkenswerte 12000 Meller Grundschulkinder haben dank Melle vernetzt in dieser Zeit an dem Programm teilnehmen können.

In diesem Jahr haben rund 350 Grundschulkinder der Klassen 1 bis 3 ihre persönlichen Schutzengel gezeichnet, aus denen eine sechsköpfige Jury die 24 Motive für 2018 ausgewählt hat. Die Meller Engel 2018 werden auf verschiedenen Artikeln, wie beispielsweise Weihnachtskugeln, Geschenkpapier und Karten zu finden sein. Durch den Verkauf dieser hochwertigen Produkte können auch in Zukunft anerkannte Präventionsprojekte durch den „Melle vernetzt“ umgesetzt werden.

Neues Projekt

Als neues Projekt stellte Birute Rosemann die Zusammenarbeit mit dem „Budokai Melle“ vor, dessen Mitglieder am Donnerstag Einblicke in ihren Selbstverteidigungs-Workshop gaben. Dieser Workshop wird künftig Bestandteil des Angebotes von „Melle vernetzt“ sein. Erste Teilnehmer sind alle Klassen der Integrierten Gesamtschule Melle und die Oberschule Neuenkirchen.

Nachdem alle Gewinnerkinder ihre individuellen Anerkennungstüten bekommen hatten, unternahmen sie zusammen mit dem Singer-Songwriter Fabian von Wegen eine musikalische Reise, die mit dem gemeinsamen Singen der Vereinshymne „Alle zusammen“ ihren gelungenen Abschluss fand.

Dieses Lied ist ein musikalisches Antirassismus-Statement, das im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde und dessen Botschaft verbinden und zur Nachahmung des Vereinskonzeptes durch Gründung weiterer Verein „Vernetzt“ in anderen Städten animieren möchte.

Mit einem funktionierenden Präventionsnetzwerk sei es möglich, im Austausch und auf kurzen Wegen zu helfen und von gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren, erklärte Birute Rosemann.


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