„Mach einen freudigen Lärm“ Meller Opptimisten begeistern die Fans in der Petrikirche

Von Conny Rutsch

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Melle. Wenn die Opptimisten zum Konzert bitten, dann wird die Petrikirche voll. So auch am Samstagabend. Unter dem Titel „Come into his presence“ hatte Kreiskirchenkantor Andreas Opp ein buntes Programm für seinen Gospelchor zusammengestellt, dessen Höhepunkt ein Medley aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“ bildete.

Pastor Stephan Wallis führte durch den musikalischen Abend. Er wurde an diesem Wochenende aus seinem Amt in der Petrigemeinde entpflichtet und verabschiedete sich mit diesem Konzert mit einem Einblick in sein neues Leben in Hunteburg, seine Familie und vor allem in seine Glaubensbotschaft. Und die wurde in den Songs des Konzertabends eindrücklich und musikalisch hochwertig gestaltet.

Mit dem Titelsong „Come into his presence“ startete der Chor, „Komm in seine Gegenwart“ heißt es und weiter „Mach einen freudigen Lärm“. Den Herrn zu preisen, Gott zu loben, stellte das musikalische Credo des Abends dar, und das selbstverständlich wohl freudig, aber nicht mit Lärm, sondern mit wunderbarem Chorgesang. Und Solisten. Uwe Heggemann brachte den Song „Jesus never fails“ ausdrucksstark dar. Später zeigten auch Heike Baensch und Stephan Freye, dass die Opptimisten die Soloparts ihrer Stückauswahl mit den choreigenen Sängern besetzen können, ein Zeichen für hochkarätige Chorstimmen.

In die Herzen gesungen

Mit „Bridge over troubled water“ sang sich der Chor endgültig in die Herzen seines Publikums, bevor sich die Sänger rund um die Zuhörer im Kirchenschiff verteilten und das „Open the eyes of my heart“ regelrecht zelebrierten. Nicht erst hier gilt ein großes Lob an den Pianisten Hilmar Kettwig aus Oldenburg, der als professioneller Jazz- und Pop-Pianist und Gospelchorbegleiter die Chorstücke verlässlich und virtuos begleitete.

Gospels mit ihrer relativ einfachen musikalischen Struktur laden zum Mitsingen förmlich ein, und Andreas Opp ermunterte das Publikum ins „Come let us sing“ einzustimmen. Auch das folgende „Sing sing sing“ wurde begeistert mitgesummt.

Eindrücklich gelang „Fly away“, mit dem der Chor besonders auch seine dynamischen Fähigkeiten zeigte.

Gänsehautfeeling

Der Schluss des Abends wurde auch zum musikalischen Höhepunkt. Mit einem Medley aus dem Musical „Jesus Christ Superstar“ brachten die Opptimisten noch einmal ihre Musikalität und Ausdrucksstärke zu Gehör. „I don´t know how to love him“, „Tell me what you think“ und immer wieder der Titelsong ließen Gänsehautfeeling in der Kirche entstehen.

Mit der nochmaligen Aufforderung „Sing sing sing“ verließ der Chor den Altarraum Richtung Turm, um dort seinen Erfolg zu feiern und zusammen mit vielen Gästen auch hier Pastor Wallis zum Abschied die Hand zu drücken.


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